Wegen Renovationsarbeiten lieh der Botanische Garten der Universität Basel die Titanwurz ins Papiliorama in Kerzers (FR) aus. Dort wartet man seit 2016 darauf, dass die grösste Blume der Welt blüht — bisher vergebens. In Basel blühte die Riesenblume dreimal.

Vor einem Jahr begann die Knospe der Blume sogar zu faulen, was bei Papiliorama-Gärtner Michael Känel, der für die Pflanze verantwortlich ist, für Bauchschmerzen sorgte. Dies schrieb das Papiliorama in einer Medienmitteilung am Freitagmorgen. 

Nun aber hat sich die Pflanze erholt und begeistert: "Sagenhafte" elf Blätter hat die Pflanze gebildet. Das sei insofern aussergewöhnlich, schreiben die Verantwortlichen, als dass weltweit nur zwei Fälle bekannt seien, bei denen aus einer Titanwurzknolle mehr als ein Blatt ausgetrieben ist.