«Falls wir keine bösen Überraschungen mehr erfahren, werden wir zumindest die Brasserie im Erdgeschoss bis zur Fasnacht öffnen können», kündet Thomas Kraft vom Gebäudeeigentümer Swiss Property an. Mit Überraschungen meint der Asset Manager die Bauverzögerungen, welche das Projekt bis heute immer wieder begleitet haben. Ursprünglich war die Fertigstellung des Umbaus auf Oktober geplant. Nun wird man sich beeilen müssen, an den «drey scheenschte Dääg» Bier ausschenken zu können.

Es soll sich nicht viel ändern

Sollte es klappen, werden die einkehrenden Fasnächtler Altbekanntes vorfinden. Trotz der je fünf Millionen Franken, welche der Mieter und die Besitzerin des Gebäudes in die Totalrenovation des Gebäudes gesteckt haben, wird sich im Vergleich zum alten Braunen Mutz nicht viel ändern. Auf die Vorhaben der Mieter wurde bei der Ausschreibung ein besonderes Augenmerk gelegt. «Wir wollten eine zeitgenössische Interpretation des Brasseriegedankens», so Kraft. Das frühere Ambiente wollte er unbedingt erhalten: «Als Zürcher gestehe ich ein, einen gewissen Neid für diese schönste Schweizer Brasserie zu empfinden.»