Nach der Annahme des liberaleren Fortpflanzungsgesetzes geht das Basler Universitätsspital in die Offensive. Christian De Geyter, Chefarzt für Reproduktionsmedizin, will die Zahl der künstlichen Befruchtungen auf jährlich 1300 verdoppeln. Dies ergeben Recherchen der „Schweiz am Sonntag“.

Um diese Menge zu bewältigen, baut das Spital ein Zentrum an der Vogesenstrasse. Die Liegenschaft, die Murat Yakin gehört, soll im September 2017 bezogen werden.

Kritik an der Expansion gibt es von der Konkurrenz. Michael von Wolff vom Berner Inselspital sagt, der Markt sei übersättigt. Neue Kinderwunschzentren seien „nicht sinnvoll“.