EU-Forschungsgelder
Basler Wissenschaftler erhalten 13,7 Millionen für Krebsforschung

Vier Basler Forscher erhalten von der Europäischen Union 13,7 Millionen Franken. Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat ihnen für die Krebsforschung einen sogenannten Synergy Grant zugesprochen.

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Die unterstützten Forscher wollen herausfinden, was passiert, wenn Krebszellen gegen Krebsmedikamente resistent werden. (Symbolbild)

Die unterstützten Forscher wollen herausfinden, was passiert, wenn Krebszellen gegen Krebsmedikamente resistent werden. (Symbolbild)

Keystone

Für einen solchen Grant seien 449 Anträge eingereicht worden, unterstützt würden aber lediglich 13 Projekte, teilte die Uni Basel am Mittwoch mit.

Den vier in Basel tätigen Wissenschaftlern aus Grundlagenforschung, Klinischer Forschung und Computional Biology werden die EU-Mittel über einen Zeitraum von sechs Jahren ausbezahlt.

Medikamentenresistenz von Krebszellen genauer analysiert

Die Synergy Grants sind das am höchsten dotierte Förderinstrument des ERC.

Dem ausgewählten Basler Team gehören von der Universität Basel Michael Hall vom Biozentrum sowie Gerhard Christofori und Markus Heim vom Departement Biomedizin an. Dazu kommt Niko Beerenwinkel vom Departement Biosysteme der ETH Zürich mit Sitz in Basel.

Die vier Forscher wollen in ihrem Projekt herausfinden, was in der Zelle passiert, wenn Krebszellen gegen Krebsmedikamente resistent werden.

Die Medikamentenresistenz sei ein gravierendes Problem und stehe einer erfolgreichen Krebsbekämpfung im Weg, heisst es in der Mitteilung.