Kulturfloss
Bastian Baker, Polo Hofer und Co. - Promintentes Line-Up auf dem Kulturfloss

Seit Jahren ist das Kulturfloss «imfluss» fester Bestandteil der Basler Kulturszene. Jahr für Jahr strömen tausende Besucher ans Rheinbord um Zeuge des wohl stimmungsvollsten Openairs der Schweiz zu werden. Sehen Sie hier, wer dieses Jahr auftreten wird.

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24.07.2012: Philipp Poisel Philipp Poisel ist in den letzen Jahren genau zu dem geworden, was er eigentlich nie sein wollte: Eine Art Popstar. Allerdings ohne die üblichen Klischees zu bedienen. Der Mann aus Stuttgart schreibt brillante ungekünstelte Songs – und damit hat er eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Seine ersten beiden Alben «Wo fängt Dein Himel an?» und «Bis nach Toulouse» wurden mit Gold ausgezeichnet. Das zweite erreichte im Herbst 2010 gar die deutsche Top-10. Zuletzt war es die Single «Der eiserne Steg» – ein Titel, der natürlich bestens zum Kulturflosse passt – Platz vier der Charts: Der Song stammt übrigens aus dem Soundtrack von Matthias Schweighöfers Film «What A Man».
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25.07.2012: Destroyer Hinter dem Namen Destroyer steckt Dan Bejar aus Vancouver, British Columbia. Dank des exzellenten Songwriting – mit Anklängen von Sade, Scritti Politti, Simply Red, Steely Dan und den späten Roxy Music – hat sein Soft Rock das Zeug, zum Klassiker für die Welt von Morgen zu werden. Die Musikpresse jedenfalls mag Destroyer und beschäftigt sich in redaktionellen Beiträgen an prominenter Stelle regelmässig mit diesem Sound aus Kanada. So schrieb etwa der deutsche Musikexpress: «Es ist so smooth, gesaxt und geflötet, mit New-Age-Synthesizern und Gezirpe ausgekleidet, von Steely Dan und den späten Roxy Music bezirzt, aber auch von New-Wave- Basslinien vorangetrieben, dass jeder, der irgendwann in seinem Leben einmal einen Eid auf einen Rockriff schwor, sich fragen muss, wie kaputt muss man eigentlich sein, sich in diese Platte zu verlieben.»
26.07.2012: Fanfarlo Hinter dem Namen Destroyer steckt Dan Bejar aus Vancouver, British Columbia. Dank des exzellenten Songwriting – mit Anklängen von Sade, Scritti Politti, Simply Red, Steely Dan und den späten Roxy Music – hat sein Soft Rock das Zeug, zum Klassiker für die Welt von Morgen zu werden. Die Musikpresse jedenfalls mag Destroyer und beschäftigt sich in redaktionellen Beiträgen an prominenter Stelle regelmässig mit diesem Sound aus Kanada. So schrieb etwa der deutsche Musikexpress: «Es ist so smooth, gesaxt und geflötet, mit New-Age-Synthesizern und Gezirpe ausgekleidet, von Steely Dan und den späten Roxy Music bezirzt, aber auch von New-Wave- Basslinien vorangetrieben, dass jeder, der irgendwann in seinem Leben einmal einen Eid auf einen Rockriff schwor, sich fragen muss, wie kaputt muss man eigentlich sein, sich in diese Platte zu verlieben.»
27.07.2012: Rapper Greis Greis ist ein Künstler mit wahrhaft weitem Horizont. HipHop heisst sein starkes, aber durchaus flexibles musikalisches Rückgrat, doch seine Texte und sein Sound kommen aus Höhen und (Un- )Tiefen, die keineswegs in engen stilistischen Schubladen versogt werden können. Greis trägt seine Texte in französischer, manchmal in englischer Sprache vor - sowie auf Schweizerdeutsch. 2007 bis 2009 konnte er den Swiss Hip Hop Award als bester Solokünstler entgegennehmen. 2010 zeichnete ihn MTV mit einem European Music Award als bester Schweizer Künstler auf. Greis hat mit Musikern in Tanzania und Südafrika zusammengearbeitet, nebst seiner Solokarriere ist er Mitglied der Gruppen PVP, Chlyklass und Rogue State Alliance. Koproduktionen mit anderen Künstlern aus ganz verschiedenen Stilrichtungen hat er massenweise gemacht. Übrigens: Der Mann ist Master UHZ der Publizistik, Politikwissenschaft und Wirtschaftgeschichte, er war einst Velokurier und Mitglied der Berner Literaturkommission – Greis lebt am Rheinknie.
28.07.2012: Giacun Schmid Giacun Schmid ist Singer-Songwriter aus Basel. Eigentlich geborener Schlagzeuger versuchte er die kleinen Bühnen Basels zuerst mit der Surf-Rock-Kapelle „Dirk Dollar“ zu erobern. Die Band erspielte sich mit ihren teils sehr eigenen Instrumentalkompositionen die Herzen eines kleinen Stammpublikums und veröffentlichte, in gleichbleibender Besetzung, drei Tonträger. Während dieser Zeit begann Giacun auch immer mehr eigene Songs mit der Gitarre für sich zu schreiben bis er 2004 zum ersten Mal von seinen Freunden auf eine Bühne gestellt wurde. Von da an gewann sein Soloprojekt stetig an Gewicht und stiess auf positives Echo. 2006 lernte er bei einem Konzert am Riehener Hill Chill Victor Hofstetter kennen. Victor Hofstetter wurde ein Mentor und enger Freund, bis heute bestreiten sie einen Grossteil ihrer Singer-Songwriterauftritte als Duo. Zudem lernte Giacun durch seine Tätigkeit als Tontechniker viele Musiker kennen, mit welchen er über die letzten Jahre live und/oder für Aufnahmen kollaborierte. Unter anderem sind dies Anna Aaron, Lena Fennell, Silvana Schmid, Pyro MC und Bugs MC. Heute spielt vor allem solo oder mit Vic Hofstetter. Und wenn die Bühne gross genug ist, bringt er seine neue Band mit, welche ihn auch bei seinem ersten Album unterstützt hat, das im Herbst 2012 erscheinen soll.
30.07.2012: St. Etienne Fragt man nach den grossen englischen Pop-Gruppen der Neunziger, werden wohl die meisten jene mächtigen BritPop-Namen nennen. Blur, Oasis, Suede, The Verves. Dabei waren jedoch auch Saint Eitienne, mit den Alben «Fox Base Alpha» und «So Tough». Sie waren echte Stars jener verflossenen unverdrossenen 1990er Jahre. Als Pete Wiggs und Bob Stanley gemeinsam mit Sängerin Sarah Cracknell Saint Etienne gründeten, wollten sie den damaligen Sound ihrer Stadt London einfangen, was ihnen mit grandiosem Erfolg auch gelang. 2005 dann das Album «Tales From Turnpike House» als krönender Abschluss einer Karriere, denn gerüchteweise sollte es das letzte Album des Londoner Indie-Dance-Pop-Trios gewesen sein. Dann wurde es für sieben lange Jahre wurde ganz still um Sarah Cracknell, Bob Stanley und Pete Wiggs, bis die Drei sich im Dezember 2011 auf ihrer Webseite zurückmeldeten. Nun ist das neue Album «Words and Music by Saint Etienne» erschienen, wieder mit tanzbaren Indie-Sounds, die perfekt in den Sommer passen, «eine Liebeserklärung an den Pop» (Hamburger Abendblatt). www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=3auZFKDBpKg&
31.07.2012: Los de Abajo
01.08.2012: Baze Fragt man nach den grossen englischen Pop-Gruppen der Neunziger, werden wohl die meisten jene mächtigen BritPop-Namen nennen. Blur, Oasis, Suede, The Verves. Dabei waren jedoch auch Saint Eitienne, mit den Alben «Fox Base Alpha» und «So Tough». Sie waren echte Stars jener verflossenen unverdrossenen 1990er Jahre. Als Pete Wiggs und Bob Stanley gemeinsam mit Sängerin Sarah Cracknell Saint Etienne gründeten, wollten sie den damaligen Sound ihrer Stadt London einfangen, was ihnen mit grandiosem Erfolg auch gelang. 2005 dann das Album «Tales From Turnpike House» als krönender Abschluss einer Karriere, denn gerüchteweise sollte es das letzte Album des Londoner Indie-Dance-Pop-Trios gewesen sein. Dann wurde es für sieben lange Jahre wurde ganz still um Sarah Cracknell, Bob Stanley und Pete Wiggs, bis die Drei sich im Dezember 2011 auf ihrer Webseite zurückmeldeten. Nun ist das neue Album «Words and Music by Saint Etienne» erschienen, wieder mit tanzbaren Indie-Sounds, die perfekt in den Sommer passen, «eine Liebeserklärung an den Pop» (Hamburger Abendblatt). www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=3auZFKDBpKg&
02.08.2012: Kummberbuben Skurril und eigenwillig, akustisch und innovativ, rau und stimmungsvoll: «Ein kleines Schweizer Musikwunder», schrieb die Rheinische Post über die Kummerbuben – und da ist schon was dran. Begonnen hat es mit cleveren Versionen alter Schweizer Volkslieder. Dabei war das Vorgehen der Band beispielsweise durchaus mit jenem des grossen Tom Waits vergleichbar: So wie der Meister aus USA mit dem traditionellen Liedgut seiner Heimat umgeht, haben es die Buben mit Schweizer Songs gemacht. Sie haben die Stücke zu ihren eigenen geformt und ihnen damit ganz neue Dimensionen abgewonnen. Die ganze Gefühlspalette des Lebens ist in ihrem Repertoire enthalten – von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Auf ihrem neusten Album «Weidwund» präsentieren sie nun erstmals selbst komponiertes Liedgut, das genau die gleiche Wirkung entfaltet. Und das ist eine beachtliche Leistung. Belohnt wurde die innovative Kapelle mit grossen Erfolgen in der Schweiz und in Deutschland. Gut so! www.kummerbuben.com/ www.youtube.
03.08.2012: Blackberry Brandies Ihr ureigener Sound, ein faszinierender Mix aus Folk, Rock, Blues und Roots Music, nimmt die Hörer mit auf eine Reise durch musikalisches Neuland. Sie klingen, als ob sie direkt dem USamerikanischen Deep South entsprungen wären! Die Blackberry Brandies, das sind zwei Basler Musik-Urgesteine, die sich zusammengetan haben – nicht für ein Projekt oder aus einer musikalische Alterslaune heraus, sondern in einer richtigen Band: Bettina Schelker - Powerfrau, Singer/Songwriterin, mit einer Reputation, die weit über unsere Landesgrenzen hinausreicht, sowie ehemalige CH-Boxmeisterin und Politaktivistin - trifft auf Thomas B. Baumgartner – raubeiniger Rock’n’Roll-Rebell und Gitarrenmeister, mit über 20 Jahren internationaler Erfahrung im Genre lauter Gitarrenmusik (Erotic Jesus, Undergod, GurD) auf dem Buckel. Ihre gemeinsam geschriebenen Stücke verströmen eine magisch-magnetische Energie. Ihre Debüt-EP «Black Magnolia» wurde von Fred Herrmann (u.a. Bligg, Stress, Lovebugs) in den Zürcher Hitmill Studios produziert. Live werden die Beiden von Martin Buess (Gitarre), Pascal Grünenfelder (Bass) und Bene Neuner (Schlagzeug) begleitet.
04.08.2012: Tafs
06.08.2012: Bastian Baker
07.08.2012; Vintage Trouble «Eine sehr gut gekleidete Truppe von vier Typen aus LA, die einen dreckigen Blues Rock mit unglaublich souligen Motown Vocals spielen, zu dem Hüften geschüttelt und Becken gestoßen werden müssen.» So beschreibt das US-amerikanische Total Guitar Magazine die Musik dieser Combo, die mit einem postmodernen Mix aus Soul und energetischer Rockmusik der 1960er/späten 1970er Jahre aufwartet: Sie vermählen eine Soul Power, die ein bisschen an den jungen James Brown gemahnt, mit Rock-Energie a la MC5. Damit sind Vintage Trouble eine mitreissende, hypnotisierende Live Band, deren Performance immer zu einer schweisstreibenden Party wird. Ihre erste Produktion «The Bomb Shelter Sessions» stiess in Grossbritannien auf Platz 15 der iTunes Charts vor - und stieg bis in die Top 50 der offiziellen U.K. Top 100 Albums Charts empor.
08.08.2012: Shilf In den frühen 1990er Jahre sind sie auf der Basler Szene aufgetaucht – und haben sogleich viel Interesse geweckt. Langsame, schleppende, gleichzeitig aber äusserst spannungsgeladene Songs waren ihr erstes Markenzeichen. Doch dabei ist es nicht geblieben: Shilf haben dann keineswegs den einfachen Weg gewählt, sie haben sich nämlich nicht als Meister des Langsamen etabliert – sondern für sich selbst eine eigene, eigenwillige, facettenreiche Soundwelt geschaffen. Damit haben sie unter Musikgeniesserinnen und –geniessern viele treue Fans gewonnen, Leute eben, die wirklich neugierig auf gute Musik sind. In all den Jahren hat die Band einige Besetzungswechsel erlebt, auch ist es zeitweise eher ruhig um sie geworden. Doch letzten Winter haben sie mit «Walter» – und das ist hoch erfreulich - wieder eine äusserst überzeugende Produktion hingelegt.
09.08.2012: Stiller Has Wenn es heute in der Schweiz eine Kultband gäbe, die Generationen übergreifend und über alle Stilgrenzenwachtposten hinweg einfach – und wir meinen hier jene Art von einfach, die so schwierig ist, dass sie äusserst selten überhaupt realisiert werden kann - nur überzeugt, dann könnte dies bloss Stiller Has sein. Über Endo Anaconda, Balts Nils und ihre Lieder wurde schon unendlich viel geschrieben: Über die ganze Poesie, das Element des Unerwarteten, über die Nichtform, welche plötzlich zur zwingenden Form wird… Auf fast magische Art und Weise. Wir können eigentlich nur noch eins sagen: Es ist uns jedesmal eine grosse Ehre, diese beiden Männer und ihre aussergwöhnliche Arbeit auf dem Kulturfloss präsentieren zu dürfen. Sie stehen als Garant für einen ganz besonderen Abend. Danke! Genug gesagt…
10.08.2012: Ewert and the two dragons Ihr Debutalbum «The Hills Behind The Hills» machte sie in Estland über Nacht berühmt - und sie wurden in ihrer Heimat gar als die «Kronjuwelen der Musik aus Estland» bezeichnet. Ihr Line Up besteht aus Sänger Ewert Sundja, Gitarrist Erki Pärnoja, Drummer Kristjan Kallas und Ivo Etti an Bass, Gitarre und anderen Instrumenten. Ihr neues Album «Good Man Down» wurde international veröffentlicht - und die dazugehörige Single-Auskopplung «(In The End) There’s Only Love» erhielt in vielen Ländern beachtliches Airplay.
11.08.2012: Polo Hofer Polo stand noch nie auf dem Kulturfloss. Aber er war schon einmal da. Sitzend. Hinter einem Schlagzeug. Bein im Gips. Dieses Jahr wird die Schweizer Dialektrocklegende endlich auf unseren Brettern, die vom Rhein getragen werden stehen und singen. Das haben wir uns schon lange gewünscht. Es hat keinen Sinn hier einmal mehr all die Leistungen, Auszeichnungen und musikalischen Volltreffer aufzuzählen, die Polo zu dem Phänomen machen, das er schon längst ist: Ein Schweizer Musikpionier von fast mythologischen Dimensionen nämlich. So nahe an seinem Publikum – und doch in einer gewissen Weise ungreifbar, unberechenbar, unwiderlegbar und unnachahmlich. Polo Hofer ist ein Teil unserer nationalen Psyche geworden, ein Teil unseres musikalischen Kulterbes: Dass er lebt, swingt und singt ist einfach nur eine erfreuliche Tatsache, dass er aufs Floss kommt macht uns einfach nur stolz!
Hier sehen Sie das Line-Up des Basler Kluturflosses «imfluss»

24.07.2012: Philipp Poisel Philipp Poisel ist in den letzen Jahren genau zu dem geworden, was er eigentlich nie sein wollte: Eine Art Popstar. Allerdings ohne die üblichen Klischees zu bedienen. Der Mann aus Stuttgart schreibt brillante ungekünstelte Songs – und damit hat er eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Seine ersten beiden Alben «Wo fängt Dein Himel an?» und «Bis nach Toulouse» wurden mit Gold ausgezeichnet. Das zweite erreichte im Herbst 2010 gar die deutsche Top-10. Zuletzt war es die Single «Der eiserne Steg» – ein Titel, der natürlich bestens zum Kulturflosse passt – Platz vier der Charts: Der Song stammt übrigens aus dem Soundtrack von Matthias Schweighöfers Film «What A Man».

Zur Verfügung gestellt

«Im Fluss erwartet uns im Juni und August allerlei Schönes und Tönendes. 17 Konzerte mit internationalen, nationalen, regionalen und lokalen Musik-Attraktionen auf hohem Niveau.» Dieser Satz steht auf der offiziellen Homepage des Festivals und eben diese Phrase schürt hohe Erwartungen.

Nachdem nun die Bands und Musiker präsentiert wurden, die in diesem Jahr das Kulturfloss beehren, ist klar: Die Veranstalter haben nicht zu hoch gepokert, das Line-Up mag weiss vollständig zu überzeugen.

Zwischen dem 24. Juli und 11. August findet an jedem Abend ein Konzert statt. Den Auftakt macht der deutsche Songwriter Philipp Poisel, der es immer wieder schafft, sich auch in der Schweiz einen Platz in der Hitparade zu ergattern. Weitere Perlen sind die Schweizer Musiker Greis, Baze, Polo Hofer oder Bastian Baker, aber auch die amerikanische Rockband Vintage Trouble.

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie, um das komplette Line-Up zu erfahren. (agt)