Biozentrum

Baumängel und Vandalismus: Pannen und Schäden verzögern Neubau weiter

Das Bau-Elend ums Basler Biozentrum reisst nicht ab. Weitere Schäden verzögern die Eröffnung immer noch, derzeit gibt es stattliche 43 Versicherungsmeldungen. Die Eröffnung 2020 ist immer unsicherer.

Neue Baumängel und Vandalismus gefährden die für diesen Herbst geplante Eröffnung des Biozentrums. Wie die «Basler Zeitung» am Samstag berichtete, sind die Storen, die in den Gläsern des Gebäudes eingebaut sind, schon vor der Eröffnung defekt. Darüber hinaus seien die Wasserschäden grösser als ursprünglich erwartet. Ausserdem stelle sich die Frage, ob Teile des Gebäudes zurückgebaut werden müssten, weil man mit den millionenteuren Elektronenmikroskopen nicht in die Untergeschosse gelangt.

Ein Problem gibt es auch mit Vandalismus. Das Hochbauamt bestätigte, dass es die aussergewöhnlich hohe Zahl von 43 Versicherungsmeldungen gebe. Arbeiter würden ihren Frust am Gebäude abreagieren, indem Türen eingetreten, Liftpanels abgerissen und in frisch gegipste Wände geritzt würden.

Ursprünglich sollte das Gebäude 2016 fertig werden. Schon mehrmals hat sich die Eröffnung verzögert. Die bz ging zuletzt davon aus, dass dies sogar bis Mitte 2020 dauern könnte. Laut Insidern sei selbst dieser Termin nicht einzuhalten.

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