Im Schulhaus der FHNW Wirtschaft in Basel fiel vergangenen Dienstag im Schulungsraum 1.01 eine Schiene mit Leuchtröhren von der Decke. Der Schulbetrieb wurde aus Sicherheitsgründen daraufhin unterbrochen. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.

Samstags-Unterricht fiel aus

Die Schule blieb das ganze Wochenende geschlossen und der Schulunterricht, der am Samstag stattfinden sollte, wurde ebenfalls gestrichen. Jeder Raum wurde genau auf allfällige Mängel überprüft.

Die Lampen im Peter-Merian-Haus wurden im Jahr 2000 angebracht. Gabriela Rüegg von der FHNW Wirtschaft bestätigt gegenüber der az, dass diese nicht richtig montiert wurden.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz hat weitere Schulen in Olten, Muttenz und Brugg. Diese sind jedoch nicht vom «Baupfusch» betroffen.

Der Schulbetrieb in Basel konnte am Montag wieder ordnungsgemäss aufgenommen werden. «Alle Mängel konnten beseitigt werden», sagt Rüegg.

Bauphysik als Qualitätssicherung

Am selben Tag des Vorfalls wurde an der FHNW übrigens über einen neuen Zertifikatslehrgang informiert: «Bauphysik ist ein leistungsfähiges Instrument der Qualitätssicherung im Planungs- und Bauprozess. Denn die Missachtung von bauphysikalischen Regeln führt im besten Fall zu suboptimalen Lösungen, in einem unguten Szenario zu Bauschäden und nur allzu oft zu Gerichtsfällen.»

Nur Zufall? «Ja, das war nur Zufall, dass der Lehrgang gerade dann angeboten wurde», meint Gabriela Rüegg.