Gleichzeitig beantragt die Regierung dem Grossen Rat die Ablehnung der 36 eingegangenen Einsprachen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Einsprechenden hätten in erster Linie den mit dem Neubau verbundene Abbruch der Liegenschaft Eisenbahnweg 24 kritisiert. Zudem werde ein "verstärkten Parkdruck" befürchtet, da nur rund 80 Einstellhallenplätze für die Wohnungen geplant sind.

Die Wohnungen werden von der Rimmobas Anlagestiftung als Grundeigentümerin geplant. Die Lage des Areals neben der Eisenbahn und der Autobahn stelle eine Herausforderung für die Entwicklung dar. Vorgesehen ist ein L-förmiges Gebäude. Dieses soll entlang der Grenzacherstrasse 40 Meter hoch und gegen den Bahndamm 18 Meter hoch werden. Geplant sind zwölf beziehungsweise fünf Geschosse.

Bezogen werden können sollen die Wohnungen frühestens im Jahr 2022, wie es weiter heisst. Das Areal am Eisenbahnweg liegt seit einigen Jahren brach. Das Grundstück ist bereits heute eingezont. Wegen der geplanten speziellen Gebäudeform wurde indes ein Bebauungsplan nötig.

Unabhängig vom Neubauprojekt plane Rimmobas den Bau von weiteren 370 unterirdischen Parkplätzen, die von Roche genutzt werden sollen. Dies ist gemäss Mitteilung ohne Bebauungsplan möglich.