Rund 450.000 Franken betragen die Kosten für Arbeitsausfälle der Basler Müllabfuhr. In Zahlen ausgedrückt verbringen Kehrichtlader knapp 10 Prozent ihrer eigentlichen Arbeitszeit mit Beschwerden wie Handgelenk-, Rücken-, oder Schulterschmerzen in ihrem Eigenheim.

Schuld daran sind nicht etwa lasche Arbeitsweise oder schlechte Körperhaltung, sondern die schweren, unhandlichen Bebbi-Säcke.

Container sollen kommen

Dem wollen die Behörden nun Abhilfe schaffen. Mit dem Einsatz von Containern wollen sie ihren Mannen die Arbeit erleichtern. Bereits sind einige Pilotprojekte in Planung, bei denen die Bebbi-Säcke nicht mehr an die Strasse gestellt, sondern in Container geworfen werden. Die Arbeiter müssen den Container nur noch auf die Strasse schieben. Die Abfallsäcke werden dann mit einem Ladekran in den Kehrichtwagen gekippt.

«Solche Container-Lösungen sind in vielen europäischen Städten, wie auch in Zürich, im Einsatz», meint Alexander Isenburg, Leiter der Stadtreinigung, gegenüber dem «Regionaljournal». (agt)