Volksinitiative
Behindertengleichstellungs-Initiativen zustande gekommen

In den beiden Basel sind Verfassungsinitiativen zustande gekommen, welche die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderung verlangen. Diese sollen gleichberechtigt mit anderen das Recht auf Zugang zu allen Lebensbereichen haben.

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Menschen mit Behinderung sollen Zugang zu Arbeit, Bildung, Freizeit, Kommunikation, Mobilität und Wohnen haben. (Symbolbild)

Menschen mit Behinderung sollen Zugang zu Arbeit, Bildung, Freizeit, Kommunikation, Mobilität und Wohnen haben. (Symbolbild)

Keystone

Die Initiative "Für eine kantonale Behindertengleichstellung" ist im Kanton Basel-Stadt mit 3417 gültigen Unterschriften eingereicht worden, wie dem Kantonsblatt vom Mittwoch zu entnehmen ist. Lanciert wurde das Volksbegehren vom Behindertenforum der Region Basel.

Im Kanton Baselland ist eine gleichlautende Initiative gemäss Landeskanzlei mit 1759 gültigen Unterschriften ebenfalls zustande gekommen. Die Publikation im Amtsblatt erfolgt am Donnerstag.

Für die Verfassungen der beiden Basel verlangen die Initiativen einen gleichlautenden neuen Artikel. Festgeschrieben werden soll darin, dass Menschen mit Behinderung - soweit wirtschaftlich zumutbar - Zugang zu Arbeit, Bildung, Freizeit, Kommunikation, Mobilität und Wohnen haben müssen. Ebenso müssen ihnen Bauten, Anlagen, Einrichtungen und öffentlich angebotene Leistungen offenstehen.