Das Konzert soll bei schöner Musik gute Begegnungen und spannende Gespräche zwischen verschiedenen Kulturen ermöglichen, sagt Atilla Toptas, Co-Präsident der Schweizerisch Kurdischen Gemeinschaft. «In erster Linie geht es aber darum, den Kriegsopfern zu helfen.»

Ziel des Projekts «Basel hilft Kobane» ist es, ein Dorf bestehend aus 100 winterfesten Baracken für Flüchtlinge aus Kobane aufzubauen. Zur Verwirklichung bräuchte es 500'000 Franken, bereits wurden 150'000 Franken gesammelt.

Neben Kurdischer und Schweizer Musik werden am Samstagabend die Projektmitarbeiter und die Gemeindepräsidentin von Suruc, Zuhal Ekmez, anwesend sein. Suruc liegt direkt an der Grenze zu Syrien. Die kleine Gemeinde hat 60'000 Flüchtlinge aufgenommen.

Am Benefizkonzert wird Ekmez die jetzige Lage und Befindlichkeit in der Gemeinde schildern. Zudem berichtet sie über die momentane Situation in Kobane. Im Anschluss informieren die Mitarbeiter über das Projekt. Toptas will vor allem das Bewusstsein der Leute in Basel stärken: «Am Ende eines Krieges ist nicht alles vorbei, dann beginnt das Leben erst.»