Coronavirus

Bereits zwei regionale Hotlines für psychologische und psychiatrische Fragen während der Corona-Pandemie

UPK in Basel bietet Krisenhotline an. (Archivbild)

UPK in Basel bietet Krisenhotline an. (Archivbild)

Ab sofort helfen Hotlines der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel und der Psychiatrie Baselland Menschen, die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sofort psychologische oder psychiatrische Hilfe benötigen.

Der Alltag hat sich wegen der Coronavirus-Pandemie innert kürzester Zeit massiv verändert: Soziale Kontakte sind eingeschränkt, die Läden sind geschlossen und viele Berufstätige sitzen auf einen Schlag im Home Office. Diese Veränderungen, der Blick in eine ungewisse Zukunft und die Wahrscheinlichkeit, sich selber mit dem Virus zu infizieren verunsichern viele Menschen und führen zu Ängsten. Seine Gefühle durch Gespräche auszudrücken, kann in einer Krisensituation helfen (die bz berichtete).

Eine neue Krisen-Hotline der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel bietet ab sofort Hilfe für Personen an, die wegen der Corona-Pandemie eine psychische Krise erleben. Die Mitarbeitenden Der UPK sind bei Anliegen in Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit von Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr erreichbar unter Tel. + 41 61 325 55 91. (Allgemeine medizinische Fragen beantwortet die 24h-Infoline des Bundesamtes für Gesundheit BAG: Tel. +41 58 463 00 00. Spezifische Fragen zum Kanton Basel-Stadt beantwortet die Infoline des Kantons: Tel. 0800 463 666; Mo-Fr: 07:30 - 17:00 Uhr, Sa+So: 10:00 - 16:00 Uhr).

Auch die Psychiatrie Baselland hat die Notlage erkannt und einen Telefondienst aufgebaut. Dieser wird ab Freitag, 27. März täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr in Betrieb sein. Die Corona-Hotline ist unter 061 553 54 54 zu erreichen und wird von erfahrenen Psychologen und Experten aus dem Gesundheitswesen betreut. Neben allen Personen, die unter den Umständen leiden, richtet sich die Hotline insbesondere an  das Gesundheitspersonal und Einsatzkräfte aus Sanität, Zivilschutz, Armee, Führungs-stäben, Polizei und anderen Organisationen, die momentan unter starkem Druck stehen. 

Auf der Webseite der UPK finden sich ausserdem mehrere Seiten mit Tipps für die psychische Gesundheit in Krisenzeiten sowie Tipps für Eltern.

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