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Berner und Basler Forscher richten Spinnen-Datenbank ein

Wer gerne wissen möchte, welche Spinne sich gerade in einer Ecke der Wohnung häuslich einrichtet, kann dies seit Neustem anhand einer frei zugänglichen Online-Datenbank tun. Eingerichtet haben sie Berner und Basler Forscher mit deutschen Kollegen.

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Spinnen

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Keystone

Die Online-Datenbank gibt Auskunft zu den bisher bekannten 4000 europäischen Spinnenarten, wie die Universität Bern am Donnerstag mitteilte. Weltweit gibt es über 40000 Arten.

Auf dem Internetportal sind die Arten kurz beschrieben. Ausserdem finden sich Angaben zum Lebensraum und dazu, wann die Tiere im Jahresverlauf vorkommen. Benutzer können zusätzliche Informationen anbringen, die durch ein Expertengremium vor der Publikation überprüft werden.

Da immer neues Wissen über die Spinnenarten Europas zusammengetragen wird, wäre ein Bestimmungsbuch rasch veraltet. Deshalb haben sich die Wissenschaftler der Universität Bern, der Naturhistorischen Museen Basel und Bern sowie des Senckenberg-Museums Frankfurt für die Form einer Online-Datenbank entschieden.