Ex-Migrol-Areal
Besetzer dürfen bis auf Weiteres doch an der Uferstrasse bleiben

Der Basler Regierungsrat duldet bis auf Weiteres die Besetzung auf dem Ex-Migrol-Areal durch den Verein «Provisorium Freiburgerstrasse». Doch sobald eine legale (Zwischen-)Nutzung gefunden ist, müssen die Besetzer das Feld räumen.

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Die Grillstelle der Besetzer auf dem Migrol-Areal

Die Grillstelle der Besetzer auf dem Migrol-Areal

Kenneth Nars

Das Ultimatum, das die Rheinhäfen den Besetzern gegeben haben, ist verstrichen. Nun vermeldet die Basler Regierung, dass sie bis auf weiteres auf dem ehemaligen Migrol-Areal an der Uferstrasse bleiben dürfen - vorausgesetzt es gehen keine wesentlichen Beschwerden bei den Behörden ein. Andernfalls sehen sich diese veranlasst, das Areal zu räumen. Die Besetzung dürfe sich auch räumlich nicht noch weiter ausdehnen.

Doch die Gnadenfrist für die Besetzer dauert nur solange an, bis ein legales Projekt zur Nutzung oder Zwischennutzung gefunden wurde.

In den nächsten Wochen gebe es Gespräche zwischen dem Kanton Basel-Stadt und den Schweizerischen Rheinhäfen. Dabei wird die Baurechtsübertragung des Ex-Migrol-Areals verhandelt und die Verantwortung für die Parzelle in naher Zukunft auf den Kanton übertragen.