Diese Werte hat eine Studie des Forschungs- und Beratungsbüros Infras im Auftrag der Gleichstellungsstellen der Kantone Zürich und Basel-Stadt ergeben. Die Studie basiert auf den Zahlen von 2009, wie der Zürcher Regierungsrats am Donnerstag mitteilte.

In ihr wurde auch ermittelt, wie hoch die Kinderbetreuungsplätze subventioniert werden. In Basel-Stadt sind das 1551 Franken pro Kind und Jahr, in der Stadt Zürich 3608 Franken und im Kanton Zürich 1146 Franken.

Da die Tarifstrukturen in den untersuchten Gebieten unterschiedlich sind, profitieren auch unterschiedliche Einkommensgruppen. In Basel-Stadt gibt es laut Susanne Stern, die bei Infras die Untersuchung betreute, einen Einheitstarif. Eine Verbilligung wird erst wirksam, wenn jemand sehr wenig verdient.

Dadurch sind die Betreuungsplätze für Eltern mit hohen Einkommen relativ günstig, für solche mit tiefen Einkommen eher teuer. Das Einkommen müsse eben sehr tief sein, bis die Verbilligung einsetze, so Stern.

Dagegen kennt die Stadt Zürich einen Tarif, der prinzipiell einkommensabhängig ist. Dadurch zahlen Eltern mit mittleren und tiefen Einkommen immer klar weniger als solche mit hohen Einkommen. (sda)