Statistik

Bevölkerungswachstum in Basel-Stadt verlangsamt sich

Rheinufer im Sommer

Rheinufer im Sommer

Im Kanton Basel-Stadt hat sich das Bevölkerungswachstum im vergangenen Jahr verlangsamt: Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner stieg 2019 um 151 auf 200'407 Personen an. Das entspricht einem Plus von 0,1 Prozent, wie das Statistische Amt am Donnerstag mitteilte.

In den Jahren 2015 bis 2018 hatte das Wachstum dagegen 0,4 bis 0,6 Prozent betragen, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Wie im Kanton betrug das Bevölkerungswachstum auch in der Stadt Basel 0,1 Prozent. In Riehen blieb die Einwohnerzahl stabil, derweil sie in Bettingen um 2,7 Prozent sank.

Zu verdanken ist das leichte Bevölkerungswachstum den Ausländerinnen und Ausländern. Bei ihnen wurde mit total 73'315 Personen eine Zunahme um 0,5 Prozent verzeichnet. Bei den Schweizerinnen und Schweizern dagegen wurde ein Rückgang um 0,2 Prozent auf 127'092 Personen registriert. Der Ausländeranteil belief sich per Ende 2019 auf 36,6 Prozent.

Zum Wachstum beigetragen hat 2019 ein Wanderungsgewinn von 756 Personen: Im Stadtkanton standen 13'312 Zuzügen 12'556 Wegzüge gegenüber. Bei 1900 Geburten und 2011 Todesfällen resultierte dagegen ein Sterbeüberschuss von 111 Personen.

Während bei der Schweizer Wohnbevölkerung die Zahl der Todesfälle jene der Geburten übertraf, war es bei den Ausländern gerade umgekehrt. Dass Wanderungsgewinn und Sterbeüberschuss nicht dem Gesamtsaldo entsprechen, hängt mit Saldobereinigungen zusammen, die etwa wegen verspäteter Meldungen nötig werden.

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