Coronapandemie

Bewältigung der zweiten Welle: Beide Basel wappnen sich für mehr Patienten auf Intensivstationen

Ziel sei es, dass das Personal und damit das Gesamtsystem nicht überlastet werden.

Ziel sei es, dass das Personal und damit das Gesamtsystem nicht überlastet werden.

Die Intensivstationen der «Gemeinsamen Gesundheitsregion» stimmen ihre Kapazitäten ab. Die Gesundheitsdirektoren der beiden Basel haben dafür zusammen mit den Spitälern mit Intensivstationen eine Vereinbarung abgeschlossen.

In einer gemeinsamen Mitteilung des Basler Gesundheitsdepartements, der Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, des Universitätsspitals Basel, des Kantonsspitals Baselland und des Claraspitals wurde darüber informiert, dass die Intensivstationen der «Gemeinsamen Gesundheitsregion» ihre Kapazitäten abstimmen.

Ziel sei es nun, dass die Patientinnen und Patienten die beste Behandlung und Betreuung erhalten, ohne dass das Personal und damit das Gesamtsystem überlastet wird.

Während der ersten Welle der Coronapandemie sei deutlich geworden, dass die Intensivstationen und Beatmungsplätze der Spitäler in den beiden Basel den kritischen Engpass bei der Sicherstellung der Behandlung von Corona-Patienten darstellen.

Über- und Unterauslastungen sollen ausgeglichen werden

Um diese intensivmedizinischen Kapazitäten zur Bewältigung der zweiten Welle bestmöglich zu nutzen, haben die Gesundheitsdirektoren der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft nun mit den Spitälern mit Intensivstationen eine Vereinbarung abgeschlossen, heisst es weiter. Mit der Vereinbarung werde die Zusammenarbeit der beiden Kantone «formalisiert und gefestigt».

Im Konzept sei definiert, dass die drei Spitäler das Aufkommen von Corona-Patientinnen und Patienten, die eine intensivmedizinische Betreuung benötigen, gemeinsam bewältigen. Über- und Unterauslastungen sollen gegenseitig ausgeglichen werden.

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