Wahlen Basel-Stadt
Bewerbungsschreiben: Wer überzeugt im Rennen um die vakanten Sitze in der Basler Regierung?

Gleich fünf Neue kämpfen bis zum 23. Oktober um zwei vakante Sitze in der Basler Regierung – Grund genug für ein hartes Auswahlverfahren. Auf ein fiktives Stelleninserat haben sie die Chance, sich gleich selber im besten Licht zu präsentieren.

Daniel Ballmer
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Wer wird zukünftig im Regierungsratssaal des Basler Rathauses sitzen?

Wer wird zukünftig im Regierungsratssaal des Basler Rathauses sitzen?

KEYSTONE

Der Countdown läuft. Am 23. Oktober ist es so weit: Dann findet die Gesamterneuerungswahl der Basler Kantonsregierung statt. Mit Finanzdirektorin Eva Herzog, Wirtschaftsdirektor Christoph Brutschin und Baudirektor Hans-Peter Wessels (alle SP), dem freisinnigen Sicherheitsdirektor Baschi Dürr und CVP-Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger treten fünf der sieben Bisherigen zur Wiederwahl an.

Um die nach den Rücktritten von Regierungspräsident Guy Morin (Grüne) und Erziehungsdirektor Christoph Eymann (LDP) frei werdenden Sitze bewerben sich gleich fünf Neukandidierende: Das sind auf der einen Seite Elisabeth Ackermann von den Grünen und Basta-Kandidatin Heidi Mück; auf der anderen Seite Conradin Cramer von der LDP und SVP-Kandidat Lorenz Nägelin. Hinzu kommt Mitte-Politikerin Martina Bernasconi von den Grünliberalen.

Kurz, präzis und originell

Damit steht Basel-Stadt vor einer Richtungswahl. Zwischen Rot-Grün und den Bürgerlichen geht es um nichts weniger als die Mehrheit in der Regierung. Die bz hat den neu Kandidierenden ein fiktives Stelleninserat vorgelegt und sie gebeten, ein Bewerbungsschreiben zu verfassen. Darin sollten sie – wie in einer echten Bewerbung für einen Job in der Privatwirtschaft – möglichst kurz, präzis und originell schildern, weshalb sie sich als Mitglied der Basler Regierung für geeignet halten.

Lesen Sie die Bewerbungsschreiben – und entscheiden Sie selber, wen Sie als Wählerin oder Wähler für diese anspruchsvolle Position anstellen möchten.