Eine Ordnungsbusse konnte bisher per Überweisung am Schalter, per eigener E-Banking-Lösung oder direkt bei der Polizei bezahlt werden. Nun kommt die Basler Kantonspolizei den von ihr Ertappten zumindest technologisch ein Stück entgegen: Sie stellt ab sofort eine neue Online-Plattform zur Verfügung, die die Bezahlung von Ordnungsbussen «deutlich vereinfacht». Dabei sei die Anonymität gewährleistet.

Wer eine Busse erhalten hat, kann nun auf www.polizei.bs.ch den Links «Verkehr» und «Bussen» folgen und dort die Laufnummer auf seinem Bussenzettel eingeben. Dann sieht der Sünder, wo und weswegen er gebüsst wurde. Schweizweit neu ist, dass man nach Eingabe einer weiteren Sicherheitsnummer auch die Schnappschüsse des Radarkastens betrachten kann. Und dann bezahlen – oder allenfalls Einspruch einlegen. (dre)