Junge Geparde im Zolli erkunden ihr Gehege

Am 28. April kamen im Basler Zoo zwei Geparde zur Welt. Es ist der erste Wurf für ihre Mutter Dina (3). Die kleine Familie erkundet nun zu dritt ihr Aussengehege.

Laura Pirroncello
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In den ersten Wochen waren die Jungen noch versteckt im Stall.
Nun erkunden sie gemeinsam mit ihrer Mutter Dina das Gehege.
Dina zieht ihren Nachwuchs allein auf. Der Vater ist in einem Gehege hinter den Kulissen.
Geparde sind Einzelgänger und tolerieren einen Partner nur während der Paarungszeit in ihrer Nähe.
Beim ersten direkten Zusammentreffen von der Mutter und dem Vater hat es aber direkt gefunkt. Das Resultat sind die zwei Gepard-Geschwister.
Im Zolli kamen seit 1993 inzwischen über 30 junge Geparde zur Welt.
Die Zucht in Menschenobhut ist allerdings schwierig.
Die Pfleger brauchen viel Erfahrung und müssen die Gefühlslage des Weibchens gut einschätzen können.
Zeigt ein Weibchen Interesse, müssen es die Pfleger sofort mit dem Männchen zusammenlassen.
Von 59 Gepard-Haltern gab es in den vergangenen zwölf Monaten nur in zwei Zoos Nachwuchs.
Geparde gelten als gefährdet. In freier Wildbahn leben schätzungsweise nur noch 6'600 Tiere.

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