Fall ASE
BKB-Bankratspräsident bestreitet Fehler des Gremiums im Fall ASE

Bankratspräsident Andreas Albrecht verteidigt die Arbeit des Aufsichtsgremiums. Der Bankrat müsse sich im Fall ASE keine Fehler vorwerfen lassen. Der Fall sei nie Thema im Bankrat gewesen, sagt Albrecht.

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Andreas Albrecht, Präsident des BKB-Bankrats.

Andreas Albrecht, Präsident des BKB-Bankrats.

Keystone

Nach dem Schaden von 100 Millionen Franken durch den externen Vermögensverwalter ASE verteidigt der Präsident der Basler Kantonalbank Andreas Albrecht die Arbeit des Bankrats. Das Aufsichtsgremium müsse sich im Fall ASE keine Fehler vorwerfen lassen, sagte er der «NZZ am Sonntag».

Die Anlageversprechen von ASE seien nie Thema im Bankrat gewesen. Auch habe der Bankrat keine Kenntnis gehabt, dass ASE einen Devisenfonds auf den Cayman Islands betrieben habe. Der Fonds hatte laut BKB keine Vertriebsbewilligung für die Schweiz. Albrecht will sich im Februar 2013 für vier Jahre als Präsident wiederwählen lassen.