Baustelle
BKB hält sich an der Greifengasse bedeckt

Mit ordentlich Tamtam eröffnete die Basler Kantonalbank (BKB) im September 2016 ihre Filiale an der Greifengasse 21. Seit einem Jahr wird die Fassade jetzt von einem Gerüst umrahmt.

Rahel Koerfgen
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Die Filiale der BKB in der Greifengasse ist verschalt.

Die Filiale der BKB in der Greifengasse ist verschalt.

Kenneth Nars

Ein Vertreter der Bank sagte damals stolz, dass die BKB mit dem prominenten Standort im Kleinbasel nicht nur eine neue Hülle erhalte; sie repräsentiere auch die neue BKB, baslerisch schlicht, aber stark und selbstbewusst.

Von der hübschen Filialeinrichtung nach damals ganz neuem Design ist seit geraumer Zeit allerdings nicht viel zu sehen – und von der Präsenz der Bank im Epizentrum des Kleinbasels entsprechend wenig zu spüren. Seit einem geschlagenen Jahr nämlich wird die Fassade des betreffenden Gebäudes von einem Gerüst mitsamt unansehnlich versprayten Holzlatten verdeckt. Der Grund für die Baustelle: Die Hauseigentümerin PSP Properties baute ab März 2019 den Dachstock aus und saniert nun noch noch die Fassade.

Wie lange das dauern wird, ist selbst der Bank nicht bekannt, man werde aber laufend und transparent informiert, sagt BKB-Sprecherin Katrin Gröflin auf Anfrage: «Als Mieter haben wir keinen Einfluss auf die baulichen Massnahmen, die am Gebäude vorgenommen werden.»

Dass die Filiale schon längere Zeit hinter dem Gerüst versteckt sei, «ist für uns natürlich nicht schön». Im Moment sehe die BKB aber keinen Grund dazu, rechtliche Schritte einzuleiten. Gröflin betont, dass das Verhältnis mit der Hausverwaltung sehr gut sei.