Schweizer Cup

«Black»-Sportchef Faé: «Sonst geht das Theater wieder von vorne los»

«Black»-Sportchef Faé.

Der FC Black Stars darf sich freuen. Die Basler Regierung erlässt dem Quartierclub die Kosten für das Sicherheitsdispositiv rund um das Erstrundenspiel im Schweizer Cup am kommenden Samstag. Vergangene Woche hatte «Black»-Sportchef Peter Faé damit gedroht, die Partie gegen den FC Zürich abzusagen. Doch trotz der guten Nachrichten will Faé noch keine Entwarnung geben.

Peter Faé, der Kanton verrechnet den Black Stars das Polizeiaufgebot nicht. War es gar nicht notwendig, in Erwägung zu ziehen, die Partie platzen zu lassen?

Peter Faé: Zuerst einmal: Wir erfuhren nur aus den Medien von diesem Entscheid. Den Brief mit der Bestätigung haben wir noch nicht erhalten.

Aber der Kanton hat öffentlich gemacht, «Black» den grössten Ausgabenbrocken abzunehmen.

Ja, es wäre ein Riesenposten. Aber es plagen uns noch viele andere Ausgaben.

Welche denn?

Die Sicherheit im Stadion müssen wir selber berappen. Das kostet 12 000 Franken. Dann haben die Arbeiten für das Erstellen der Holzpodeste für Stände und Toiletten bereits begonnen, nochmals 6000 Franken. Hinzu kommt die Stadionmiete – wir spielen ja nicht bei uns im Buschweilerhof, sondern auf der Schützenmatte – und andere Massnahmen. Nicht zu vergessen: All die Tische, die wir aufstellen müssen für die Journalisten! Spass beiseite. Wir hoffen, dass jetzt möglichst viele Leute kommen.

Wie viele Tickets sind abgesetzt?

Von unserer Seite rund 500. Wie viele die Zürcher verkauft haben, weiss ich nicht. Wir rechnen weiterhin mit 1000 bis 1200 Gästefans.

Ab welchem Zuschaueraufkommen schreibt «Black» Gewinn?

Ab 2500 Eintritten haben wir unsere Kosten wohl einigermassen gedeckt. Nicht vergessen darf man, dass wir rund 200 Vereinsmitglieder einspannen, die Gratisarbeit leisten. Wir hoffen jetzt nur nicht, dass wir im Fall eines Weiterkommens auf die Grasshoppers treffen. Sonst geht das Theater wieder von vorne los.

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