Das Schlussbouquet bildete die Christoph Merian Stiftung (CMS). Deren Direktor Beat von Wartburg und die Kommunikationschefin Elisabeth Pestalozzi nahmen am Samstag auf dem Podium des "Basler Zmittag" an der Muba Platz. Wie bei allen Gesprächen in den Tagen zuvor ging es auch diesmal darum, den Basler ihre Stadt näher zu bringen.

Die Merian Gärten in Brüglingen waren unter anderem Thema beim CMS-Talk. Die Gärten feiern dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. Wobei es natürlich nicht die Gärten selber sind, die feiern, sondern die Bevölkerung der Region. Und für diese, sagte von Wartburg, werde "die grüne Lunge" nahe des Joggeli immer wichtiger. Stichwort Verdichtung.

Auch da hat die CMS Grosses vor, das Dreispitz-Areal etwa gedeiht und gedeiht und wenn es so weiter geht, wollen plötzlich alle am Stadtrand wohnen. Das dauert aber noch, vielleicht keine 30 Jahre mehr, aber sicher länger als 30 Tage. So lange arbeiten die Talk-Gäste für die CMS: Beat von Wartburg hat vor 30 Jahren bei der Stiftung begonnen, Elisabeth Pestalozzi hat den Journalismus kürzlich hinter sich gelassen und ist seit 30 Tagen "auf der anderen Seite" tätig.

Adieu Muba, hallo Sommer

Ein Rückblick zeigt: Bei jedem Thema erfuhr das Publikum Erstaunliches. Münster-Pfarrerin Caroline Schröder Field besteigt täglich beide Münster-Türme, um sich fit zu halten. Fasnachts-Urgestein Rudolf von Rohr findet, die Fasnacht habe im Sommer nichts zu suchen – und wer in den Langen Erlen Hasen füttert, muss mit deren Tod rechnen.

Auch zum Thema Fähren gab es Spannendes zu berichten, so hapert es im Verein beim Nachwuchs, während auf den Fähren selber auch junge Kapitäne anzutreffen sind.

Für die bz ist die Muba 2018 Geschichte – schön wars! Und jetzt kann der Sommer kommen.