Basel
Brand im «Schwarzen Bären»: 35-Jähriger wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen

Die Basler Staatsanwaltschaft hat nach dem Grossbrand im Kleinbasel einen Mann festgenommen. Der 35-Jährige wird verdächtigt, fahrlässig den Brand verursacht zu haben.

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In der Nacht auf Freitag brannte es im Kleinbasel.
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Das Feuer brach in der Liegenschaft an der Rheingasse aus, in dem sich auch das Grenzwert befindet.
Das Haus musste evakuiert werden.
Die Feuerwehr hatte den Brand am frühen Morgen unter Kontrolle. Zwei Personen wurden verletzt.
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Schichtweise lösten sich die Feuerwehrleute ab.
Erschöpfter Feuerwehrmann.
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Am Morgen nach dem nächtlichen Brand raucht es immer noch aus dem Gebäude.
Die Löscharbeiten dauerten mehr als zwölf Stunden.
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In der Nacht auf Freitag brannte es im Kleinbasel.

Simone Morger

Ein Feuer zerstörte kurz nach 2 Uhr in der Nacht auf Freitag das Haus zum Schwarzen Bären in der Rheingasse 17. Der Brand brach in einem der oberen Stockwerke aus und griff schnell auf den Rest des Hauses über.

Das Feuer richtete einen grossen Sachschaden an und die Liegenschaft ist nicht mehr bewohnbar. Sie ist einsturzgefährdet und konnte bis anhin noch nicht betreten geschweige denn durchsucht werden. Das teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Wie es mit der Bar Grenzwert, die sich im Erdgeschoss des Hauses befindet, weitergeht, ist völlig unklar. Teile der Rheingasse und des Schafgässleins sind auch am Montag noch abgesperrt.

Noch immer suchen die Justizbehörden Personen, die Hinweise geben können, wie es zum Brand kam.