Die auf dem Schreiben verbreiteten Informationen entsprechen aber nicht der Wahrheit. Die Firma «ASiT Water» gibt es nicht. Und eine Privatisierung der Trinkwasserversorgung in Basel steht ebenfalls nicht zur Debatte.

Deshalb reagierten die IWB sogleich mit einer Gegenmitteilung, nachdem sich offenbar zahlreiche verunsicherte Empfänger des Schreibens an die IWB und an die Medien gewandt hatten.

Hinter der Brief-Aktion steckt ein Aktionsbündnis gegen das «Trade in Service Agreement (TiSA)». Dabei handelt es sich um ein internationales Vertragswerk zur Deregulierung von Dienstleistungen, das derzeit verhandelt wird.

Die Gegner befürchten eine Privatisierung von grundlegenden Dienstleistungen, wie eben der Wasserversorgung. Sie hätten so die Bevölkerung auf die Gefahren des Abkommens aufmerksam machen wollen. (dre)