Basel

Brutschin findet den Kantonseinbezug bei Kontingente wichtig

Die Vorschläge des Bundesrats blieben sehr eng am Verfassungstext, sagte Christoph Brutschin.

Die Vorschläge des Bundesrats blieben sehr eng am Verfassungstext, sagte Christoph Brutschin.

Der Basler Volkwirtschaftsdirektor Christoph Brutschin ist beruhigt, dass die Kantone bei der Umsetzung der Zuwanderungsinitiative einbezogen werden. Allerdings ist er noch immer skeptisch, da die Höhe der Kontingente noch nicht festgelegt wurde.

Nach dem Konzept des Bundesrats zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative fallen auch Grenzgänger unter die Ausländerkontingente. Laut dem baselstädtischen Volkswirtschaftsdirektor Christoph Brutschin ist daher beruhigend, dass auch die Kantone einbezogen werden sollen.

Die Vorschläge des Bundesrats blieben sehr eng am Verfassungstext, sagte Brutschin auf Anfrage. Damit sei allerdings noch nichts gesagt über die Höhe der künftigen Kontingente und darüber, wie weit die Kantone ihre Anliegen einbringen könnten.

Allein der Kanton Basel-Stadt weist indes 35'000 Grenzgänger auf; 18'000 sind es im Nachbarkanton Baselland. Brutschin sieht es daher als beruhigend, dass die Kantone bei der Festlegung der Kontingente einbezogen werden sollen, was unbestritten scheine.

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