Wahlkampf

Bürgerliche starten als Einheit: So wollen die Kandidierenden überzeugen

Die vier bürgerlichen Kandidierenden stellten sich am Mittwochmorgen den Fragen der Medienschaffenden.

Die vier bürgerlichen Kandidierenden stellten sich am Mittwochmorgen den Fragen der Medienschaffenden.

Am Mittwochmorgen lancierten CVP, FDP und LDP den Wahlkampf für die Regierungsratswahlen vom 25. Oktober. Die Kandidierenden zeigten sich als Team und setzten auf den Bisherigen-Bonus.

Die amtierenden Regierungsräte Conradin Cramer (LDP), Baschi Dürr (FDP) und Lukas Engelberger (CVP) sowie Regierungspräsidiumskandidatin Stephanie Eymann (LDP) präsentierten am Mittwochmorgen ihr Wahlprogramm. Verlässlichkeit, Führung und Erfahrung waren ihre Schlagworte. Besonders die vergangenen Monate während der Coronakrise hätten gezeigt, dass diese Kompetenzen entscheidend seien für die Regierung von Basel-Stadt, so Dürr, der den Medienanlass moderierte.

Die vier Kandidierenden stehen laut eigenen Angaben für dieselben Werte. Es werde eine offene, freiheitliche Gesellschaft angestrebt. Engelberger will sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen konzentrieren, Cramer sieht in der Digitalisierung sein Ziel und Eymann strebt eine bessere Führung des Präsidialdepartements an.

Das bürgerliche Quartett zeigt sich bewusst als Einheit – ja gar als Freundesgruppe, die eine gemeinsame Strategie verfolgt. Gleichzeitig positionieren sich CVP, LDP und FDP zwar als Bürgerliche, aber mit klaren Abgrenzungen nach links und rechts. Engelberger sagt: «Wir können uns keine Experimente leisten.» Der Angriff auf die rot-grüne Mehrheit in der Basler Regierung ist damit gestartet und der Wahlkampf nimmt Fahrt auf.

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