«Die Headquarters international tätiger Firmen, hochwertige Unternehmensdienstleistungen oder auch Forschungsnutzungen», das sind die neuen Anrainer, die sich die Basler Regierung für das Rosentalareal wünscht. Dazu sollen aber auch in der Stadt immer dringend benötigte Wohnungen kommen, und «Dienstleistungsangebote».

In der Mitteilung der Regierung zu ihren Absichten auf den 47'000 Quadratmetern ehemaliger Industriefläche im Kleinbasel kommen alle Schlüsselbegriffe der Stadtentwicklung vor: «Verdichtung» soll es geben, im Rahmen einer «Transformation», die zu einem «integralen Stadtteil» führen soll. Das ganze natürlich in «Teilschritten» und «stufenweise». 

Klar ist, die Regierung will ab Sommer 2018 einen Bebauungsplan ausarbeiten, damit es eine arealumfassende Planungsgrundlage gibt. In den nächsten drei Jahren sollen dann die ersten Gebäude abgerissen werden. Rolf Borner, Leiter von Immobilien Basel-Stadt, hofft, dass ab Ende 2018 «der Rückbau beginnen kann». Danach gehe es sicher zwei Jahre, bis das Areal so bereit sei, dass man wieder in die Höhe bauen könne. 

Im Untergrund habe man «keine Überraschungen gefunden», erklärt Borner. Es hatte Befürchtungen gegeben, in den 170 Jahren industrieller Nutzung – zuletzt durch Syngenta – sei die eine oder andere Altlast deponiert worden, von der man nichts mehr wusste. Aber Borner gibt Entwarnung. «Auch was die unterirdischen technischen Anlagen angeht, sind wir auf nichts gestossen, was Probleme bereiten würde.»