Für das Universitätsspital Basel hätte es eine schmeichelhafte Nachricht sein können. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) zählt seinen Helikopterlandeplatz zu den 12 wichtigsten der insgesamt 280 Spitallandeplätze der Schweiz.

Das freut das Unispital nur bedingt. Denn wie die „Schweiz am Sonntag“ weiss, hat das grosse Mehrkosten zur Folge. Das Unispital sagt, man verfüge nicht über das nötige Personal und die Ausrüstung, um einen Flughafen zu betreiben.

Die Kantonsregierung ist gleicher Meinung. Beim Bazl pocht sie deshalb auf eine Gnadenfrist, bis das neue Klinikum 2 steht. Sollte der Spitallandeplatz, wie vom Bund verlangt, für ein Instrumenteanflugverfahren aufgerüstet werden müssen, wäre das „unverhältnismässig“, sagt der Kanton.