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Bundesrat Ignazio Cassis besucht die Muba – und reisst Zürcherwitze

Kein Bundesrat war zugegen, als vergangene Woche die Muba ihre Tore öffnete. Am Montag aber gab sich Ignazio Cassis die Ehre und hielt eine Rede zum Verhältnis der Schweiz zum grenznahen Ausland.

Benjamin Rosch
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Zwei Regierungspräsidentinnen und ein Bundesrat. Ignazio Cassis scheint sich wohlzufühlen zwischen Sabine Pegoraro (links) und Elisabeth Ackermann (rechts).
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Die Landratspräsidentin und der Glacé-Mann: Elisabeth Augsburger und Dario Gasparini.
Die Basler Regierungschefin und ihr Stadtentwickler: Elisabeth Ackermann und Lukas Ott.
Ignazio Cassis: «
Die Herren der Messe Basel: CEO Réne Kamm und VR-Präsident Ueli Vischer.
Das liebe Geld: Daniel Hanimann von der SNB und Stefanie Hof vom Verein Basler Ökonomen.
Ignazio Cassis an der Muba 2018
Weibel Roland Schaad, Sabine Pegoraro, Ignazio Cassis und Elisabeth Ackermann (vlnr.)
Auch FCB-Legende Matías Delgado war unter den Besuchern.
Ignazio Cassis in Aktion...
Cassis zusammen mit Gasperd Weissheimer von Druckbus und Messeleiter Daniel Nussbaumer.
Rundgang mit Messeleiter Daniel Nussbaumer, Sabine Pegoraro, Ignazio Cassis, Elisabeth Ackermann, und Weibel Roland Schaad
Ignazio Cassis

Zwei Regierungspräsidentinnen und ein Bundesrat. Ignazio Cassis scheint sich wohlzufühlen zwischen Sabine Pegoraro (links) und Elisabeth Ackermann (rechts).

Nicole Nars-Zimmer (niz)

Elisabeth Ackermann hat derzeit kein Glück im Verkehr. Die grüne Regierungspräsidentin kam im Beisein ihrer Regierungsgspänli wegen eines Fauxpas der SBB schon am Sächsilüüte zu spät an. Und auch am Montagabend verzögerte sich ihr Auftritt. Messe-Verwaltungsratspräsident Ueli Vischer nutzte die Situation für ein bisschen Werbung; es drängten halt zu viele Menschen in die Stadt und an die Muba.

Vom zahlreich erschienenen Publikum sehnlich erwartet wurde Bundesrat Ignazio Cassis, der auf der Autobahn ebenfalls aufgehalten wurde. «Es hat also doch noch geklappt», sagte er und spielte damit auf den Umstand an, dass erstmals seit vielen Jahren kein Bundesrat bei der Muba-Eröffnung zugegen war. Mit seinem Spruch, dass ihn die vielen «Tessin-Wimpel» erfreuten, hatte er nicht nur FCB-Legende Matias Delgado im Sack.

«Grösste Herausforderung»

Doch Cassis wusste nicht nur mit träfen Pointen über Zürich («Basel-Ost») zu punkten. Er schlug auch nachdenklichere Töne an, nannte das Verhältnis zur EU die «grösste Herausforderung des Jahres». «Wo gibt es einen besseren Ort als hier, rund um die Messe Basel, um die Eigenständigkeit und Offenheit unserer Aussenpolitik zu erleben?» Cassis hielt ein Plädoyer für den Erhalt der Bilateralen. Im Basler Publikum stiess er damit nicht auf Gegenwehr: Schliesslich sprechen sich dafür gar Exponenten der hiesigen SVP aus. Er schloss italienisch wie begonnen, mit «Evviva la Muba!» – das Publikum verdankte es mit warmem Applaus, manche davon schon etwas auf den Apéro schielend.

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