Muba

Bundesrat Ueli Maurer: «Basler sind die pfiffigsten»

Bundesrat Ueli Maurer hat am Freitag in Basel die muba 2012 eröffnet. An der grossen Konsumgüterschau präsentieren sich bis zum 22. April 869 Aussteller mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Gastland ist Indien, Gaststadt ist Zürich.

Bundesrat Maurer durchschnitt zur Eröffnung feierlich ein weisses Band, flankiert von den Regierungspräsidenten von Basel-Stadt und Baselland, Guy Morin und Peter Zwick, sowie von der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch.

Bundesrat Ueli Maurer bei der Durchtrennung des Bandes zur Eröffnung der Muba 2012

Mit dem Durchtrennen des Bandes wurde die Muba 2012 offiziell eröffnet.

Danach begab sich der Schweizer Verteidigungsminister zusammen mit weiteren Gästen auf den traditionellen Rundgang durch die Frühjahrsmesse.

Gastland Indien interessiere ihn besonders, sagt Maurer gegenüber der bz. "Ich war noch nie in Indien und treffe am Stand an der Muba zum ersten Mal auf das fremde Land", schmunzelt er.

Grosse Vielfalt

An der muba 2012 präsentieren sich bis zum 22. April 869 Aussteller mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Im Zentrum der zehntägigen Konsumgüterschau stehen die Themenbereiche Wohnen, Haushalt, Bau & Renovation, Garten, Gesundheit, Sport, Essen und Trinken, Herkunft Schweiz, Multimedia, aktives Alter sowie Mode.

Dazu kommen Sonderpräsentationen, so etwa zum Thema Arktis und Antarktis oder zum Kaffee-Genuss. An den Messe-Wochenenden finden zudem in den Hallen der Messe Basel Parallelveranstaltungen statt, so die Messe «NATUR» vom 13. bis 16. April und die Veloschau «twoo» am 13. bis 15. sowie 20. bis 22. April.

Von den Ausstellern an der Frühjahresmesse kommen mit 677 die meisten aus der Schweiz, gefolgt von Deutschland mit 79, dem Gastland Indien mit 57, Österreich mit 9 und Frankreich mit 7. Im vergangenen Jahr hatte die muba 302'846 Besucherinnen und Besucher verzeichnet.

Die grosse Vielfalt der Aussteller sei sehr beeindruckend, sagt Bundesrat Maurer. Ein persönliches Highlight habe er auf dem Rundgang aber noch nicht entdeckt. Aber die Schokolade von Camille Bloch scheint dem Verteidigungsminister auf dem Rundgang am meisten zuzusagen.

Zürcher und Basler

Schlagfertig konterte Maurer im übrigen eine launige Bemerkung des Basler Regierungspräsidenten Guy Morin. Dieser hatte das Verhältnis Basels und der muba-Gaststadt Zürich angesprochen und auch gesagt, der FCB sei und bleibe beste Schweizer Fussballmannschaft. Er wolle das ja nicht relativieren, meinte der Zürcher Maurer trocken, aber «so schwierig ist es zur Zeit nicht, GC oder den FCZ zu schlagen».

Mit einem kleinen Zeremoniell begrüsst wurde Maurer dabei im Sektor des diesjährigen muba-Gastlandes Indien. Mauch präsentierte zudem den «Züri-Basel Slang Jam», eine begehbare Installation, die sich vor allem um die Dialekte von Zürich und Basel dreht und mit der sich das erstmals als Gaststadt an der muba präsente Zürich vorstellt. (sda/mum/zam)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1