Basel

BVB einigen sich mit ehemaligem Direktor Jürg Baumgartner

Jürg Baumgartner zieht seine Beschwerde zurück. (Archiv)

Jürg Baumgartner zieht seine Beschwerde zurück. (Archiv)

Der ehemalige Dirktor der BVB, Jürg Baumgartner, hat die Beschwerde bezüglich seiner Kündigung zurückgezogen. Die BVB suchen nun einen Nachfolger für Baumgartner. Die politische Aufarbeitung der BVB-Affäre steht weiterhin aus.

Die Kündigung gegen den ehemaligen Direktor der BVB, Jürg Baumgartner, ist faktisch rechtskräftig. Der offizielle Beschluss des Gerichts steht zwar noch aus, doch Baumgartners Anwalt erklärt gegenüber der „Schweiz am Sonntag", dass Baumgartner seine Beschwerde zurückgezogen habe.

Zu welchen Bedingungen will auch BVB-Sprecherin Dagmar Jenny aus „persönlichkeitsrechtlichen Gründen" nicht erläutern. Seit dieser Woche ist zudem die Stelle für die Neubesetzung des Direktorensessels ausgeschrieben:

Gesucht wird ein eigentlicher Anti-Baumgartner. Er soll nicht nur in der Region Wohnsitz nehmen, sondern auch „einen Bezug zur Region Basel und seiner Kultur" haben.

Der interimistische Direktor Michael Bont schliesst nicht aus, dass er sich für die Stelle bewerben wird. Interne Stimmen gehen allerdings davon aus, dass der neue Verwaltungsratspräsident Paul Blumenthal eine externe Neubesetzung vorziehen würde, um den BVB ein neues Gesicht geben zu können.

Nach Informationen der „Schweiz am Sonntag" noch nicht erledigt ist die politische Aufarbeitung. Regierungsrat Hans-Peter Wessels erklärt, er bereite eine Revision des BVB-Organisationsgesetzes vor. Die Geschäftsprüfungskommission hat wiederum noch offene Fragen im Zusammenhang mit der BVB-Affäre an den Verkehrsdirektor. Sie haben ihn dazu für kommende Woche zu einer Aussprache geladen.

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