Basel

BVB kaufen 61 statt 60 Flexity-Trams - Gesamtpreis bleibt aber unverändert

Gudenraths Vermächtnis: Die neuen Flexity-Trams. (Visualisierung/ zvg)

Gudenraths Vermächtnis: Die neuen Flexity-Trams. (Visualisierung/ zvg)

Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) kaufen ein Flexity-Tram mehr als ursprünglich geplant: Der Verwaltungsrat habe beschlossen, 61 statt 60 der neuen Trams zu bestellen. Dank günstiger Bedingungen bleibe der Gesamtpreis unverändert.

Unter dem Strich solle Bombardier für die Basler Ausführung des Flexity-Trams 255 Mio. Franken bekommen. "Günstige Rahmenbedingungen und ein guter Werkliefervertrag" bescheren den BVB nun ein Fahrzeug mehr als geplant. Namentlich erlaube die beschleunigte Lieferung "Systemgewinne", und sie erlaube Einsparungen beim Umbau alter Trams, teilten die BVB am Mittwoch mit.

Die BVB bekommen quasi gratis nicht nur ein Extratram, sondern auch noch Ersatzmaterial im Wert von rund 5 Mio. Franken ohne Mehrkosten geliefert, wie es weiter hiess. Diese Mehrlieferungs-Lösung sei für beide Seiten vorteilhafter als ein Preisnachlass.

Weil der Grosse Rat 2012 seinen Darlehensbeschluss für explizit 60 Trams gefällt hatte, finanzieren die BVB nun das Zusatztram aus eigenen Mitteln. Von jenem rückzahlbaren und verzinslichen 185-Millionen-Darlehen würden dann einfach 5 Mio. Franken weniger abgerufen. Die restlichen 70 Mio. Franken finanzieren die BVB selber.

Die ersten zwei Flexity-Trams sollen wie geplant im dritten Quartal 2014 ausgeliefert und zum Fahrplanwechsel im Dezember in Betrieb genommen werden, die letzten sollen bis Ende 2017 folgen. Alle sind mit Holzbestuhlung ausgerüstet. Ab Ende 2017 sollen alle normalen Linien in der Regel mit Niederflurtrams bedient werden.

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