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Champions-League-Playoffs: Basel trifft auf Ludogorez Rasgrad

Der FC Basel muss nach Bulgarien reisen.

Der FC Basel muss nach Bulgarien reisen.

Es steht fest: der FC Basel trifft in den Playoffs der Champions League auf den Meister aus Bulgarien, Ludogorez Rasgrad. Die Bulgaren, finanziell von Unternehmer Kiril Domuschiev unterstützt, dürfen nicht unterschätzt werden.

Tagelang wurde darüber spekuliert, wer die letzte Hürde des Schweizer Meisters wird. Jetzt ist dem Rätselraten endlich ein Ende gesetzt. Die Auslosung in Nyon ergab, dass die Bebbi auf den Bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad treffen.

Erst seit 2011 in Bulgariens höchster Liga

Das Team von Trainer Stoycho Stoev spielt erst seit 2011 in der obersten bulgarischen Liga. Finanzielle Unterstützung erhält der nordostbulgarische Verein seit der Saison 2010/2011 von Kiril Domuschiev, einem bulgarischen Unternehmer. Mit seiner Hilfe wurde dann auch gleich in der Winterpause 2010/2011 eine neue Mannschaft zusammengestellt, die prompt den Aufstieg realisieren konnte.

Mit dem Titel in der höchsten bulgarischen Liga 2012 setzte sich der Verein selbst die Krone auf. In der abgelaufenen Saison konnte der Titel erfolgreich verteidigt werden.

Obwohl die Bulgaren nicht als stärkster möglicher Gegner des FCB galten, muss sich die Mannschaft von Murat Yakin in Acht nehmen.

Das Hinspiel findet am Mittwoch, 21. August in Bulgarien, das Rückspiel sechs Tage später im Joggeli statt. Die Bulgaren wurden zuerst gezogen und geniessen somit im ersten Spiel das Heimrecht. Jedoch trägt Ludogorez seine Heimpartie nicht in der 40'000-Einwohner-Stadt Rasgrad aus, da die dortige «Arena» die UEFA-Anforderungen nicht erfüllt.

Die Alternative ist das Vasil-Levski-Stadion in der Hauptstadt Sofia. Hätte Ludogorez Rasgrad erst im Rückspiel Heimrecht genossen, hätte man wegen infrastrukturellen Problemen und Termin-Kollisionen möglicherweise ins nahe gelegene Rumänien ausweichen müssen.

Neu-Basler Ivanov hat Insider-Infos

In der laufenden Champions-League-Qualifikation schalteten die Bulgaren bisher Slovan Bratislava aus der Slowakei (Gesamtskore 4:2) und danach Partizan Belgrad aus. Gegen die Serben liess man dem 2:1-Heimerfolg einen 1:0-Auswärtssieg folgen.

Bei Partizan stand am vergangenen Dienstag auch Ivan Ivanov im Einsatz, der inzwischen zum FC Basel transferiert worden ist und Insider-Informationen über seine Landsleute haben dürfte. Ivanov selbst ist gegen Ludogorez allerdings nicht spielberechtigt.

In der aktuellen bulgarischen Meisterschaft belegt der Titelverteidiger nach drei Runden mit sechs Punkten den 6. Rang. (cfe/sda)

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