Basel
Christoph Eymann hat Nationalrats-Kandidatur «inoffiziell angetönt»

Der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann (LPS) überlegt sich, als Nationalrat zu kandidieren. Eine Ständerats-Kandidatur sei, angesichts der Risse in der bürgerlichen Allianz in den Hintergrund getreten.

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Christoph Eymann überlegt sich eine Kandidatur. (Archiv)

Christoph Eymann überlegt sich eine Kandidatur. (Archiv)

bz Basellandschaftliche Zeitung

Der LDP-Regierungsrat bestätigte heute gegenüber «OnlineReports.ch» , wonach er erwäge, auf der Liste der Liberalen für den Nationalrat zu kandidieren. Die Frage einer Ständerats-Ambition sei «etwas in den Hintergrund gerückt».

Gegenüber dem Newsportal sagte Eymann: «Ich überlege mir das, um zu helfen, den FDP-Sitz von Peter Malama zu halten.» Peter Malama (49) ist Nachfolger von Eymann als Basler Gewerbedirektor und er ist seit 2007 im Nationalrat. Wie Eymann weiter sagte, habe er seine mögliche Kandidatur gegenüber seinem Parteipräsidenten Christoph Bürgenmeier und auch gegenüber Malama und FDP-Kantonalpräsident Daniel Stolz «inoffiziell angetönt».

Ein Doppelmandat von Eymann als Regierungs- und Nationalrat wäre gemäss Organisationsgesetz möglich. Sicher ist aber, dass es einen grossen Aufwand bedeuten würde. Möglich ist aber auch ein Szenario, bei dem Eymann Malama verdrängen könnte. Die bürgerlichen Parteien wollen im Herbst drei der fünf Basler Nationalratsmandate ergattern und damit die «rot-grüne Übermacht» brechen. (dno)