Das bestätigt Beat von Wartburg, Leiter der Abteilung Kultur bei der CMS, gegenüber dem «Sonntag». Letzte Woche habe die verantwortliche Kommission bei der Stiftung den Kredit für das Vorprojekt bewilligt.

Idee ist, dass für den neuen gemeinsamen Standort der elektronischen Künste und der Künstlerateliers das Gebäude an der Oslostrasse 12–14 umgebaut wird. Die Gebäudestrukturen sollen dabei weitgehend erhalten bleiben. So bestehen drei Bauten um den Freilagerplatz auch in Zukunft. Die CMS will nun bei Architekten verschiedene Offerten für den Umbau einholen. Von Wartburg rechnet mit Kosten von rund acht Millionen Franken. Die Finanzierung ist noch nicht abschliessend geklärt. Ziel der CMS ist, das Haus für elektronische Künste und die Ateliers an ihrem neuem Standort im Frühjahr 2014 eröffnen zu können.

Ursprünglich war ein Neubau geplant, in den auch das Kunsthaus Baselland, das seinen Sitz in Muttenz hat, hätte einziehen sollen. Das Projekte scheiterte allerdings an der Finanzierung. Das Kunsthaus Baselland verhandelt derzeit um eine eigene Liegenschaft an der Helsinki-Strasse ebenfalls auf dem Dreispitz-Areal. Aline Wanner