Regierung Basel-Stadt

City, Steinen und Elisabethen – diese Parkhäuser kosten abends einen Franken weniger

Drei Basler Parkhäuser (City, Steinen und Elisabethen) kosten in der Nacht einen Franke weniger pro Stunde. (Archivbild)

In den drei grossen Parkings des Kantons Basel-Stadt wird das Parkieren am Abend früher billiger als bisher: Der Abendtarif von zwei Franken gilt künftig bereits ab 17 Uhr. Bis anhin mussten bis 19 Uhr drei Franken pro Stunde bezahlt werden.

Eine Tarifsenkung für die Abendstunden hatte die Basler Regierung schon im Juli angekündigt. Am Dienstag hat sie die Anpassung nach unten nun konkretisiert. Eingeführt wird der neue Abendtarif von zwei Franken pro Stunde zwischen 17 und 24 Uhr bereits per 1. November, wie es in einer Mitteilung heisst.

Mit dem günstigeren Abendtarif in den drei grossen staatlichen Parkhäusern City, Steinen und Elisabethen will die Regierung gemäss der Mitteilung einen Beitrags leisten zur Belebung der Innenstadt. Mehr Menschen sollen dort abends flanieren, ohne zuvor mit ihrem Auto lange nach einem freien Parkplatz suchen zu müssen. Von den drei Parkings aus können de Besucherinnen und Besucher zu Fuss in die Innenstadt gelangen.

Mit der Ankündigung günstigerer Abendtarife reagierte die Regierung im Juli auf die Gesetzesinitiative «Stadtbelebung durch vernünftige Parkgebühren». Das Volksbegehren war 2018 von Betrieben aus der Basler Innenstadt 2018 eingereicht worden und liegt derzeit beim Grossen Rat.

Die Initiative verlangt, dass in Basel auf öffentlichem Grund nachts und an Sonntagen gratis parkiert werden darf. Überdies dürften die Parkgebühren auf Allmend und in staatliche Parkhäusern nicht über dem Schnitt von fünf Referenzstädten in Frankreich und Deutschland liegen.

Diese Forderungen gehen der Regierung jedoch zu weit, weshalb sie dem Grossen Rat Ablehnung des Volksbegehrens beantragt. Profitieren würden von diesem in erster Linie auswärtige Autofahrerinnen und Autofahrer, gibt die Exekutive zu bedenken.

In ihrem Gegenvorschlag sieht die Regierung demgegenüber eine massvolle und gezielte Massnahme, die überdies vorerst auf zwei Jahre befristet ist. Früheren Angaben gemäss entgehen der Staatskasse durch die günstigeren Abendtarife rund eine Millionen Franken pro Jahr.

Tagsüber, von 8 bis 17 Uhr, kostet die Stunde in den drei Parkings weiterhin drei Franken. Zwischen 24 und 8 Uhr gilt der Nachttarif von einem Franken pro Stunde.

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