Kunst
Coronauten aus dem Baselbiet: Die künstlerische Reaktion auf das Unfassbare

Die sogenannten Coronauten wurden von der Liestaler Künstlergruppe «fundus RA» als unmittelbare Reaktion auf die aktuelle Situation erschaffen. Die Kunst muss ihrer Meinung nach immer und überall Fragen stellen, so auch hier.

Laura Pirroncello
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stratewie.
19 Bilder
epidenie.
Coronauten, Kunst im Lockdown
diszispleen.
einsamzeit.
husterie.
keinsamkeit.
langdemie.
nimmpfstoff.
exitstenzangst.
lygiene.
impfehlung.
konzoom.
beweltigung.
wirrwahr.
solodarität.
impfektion.
enthusiasmuss.
endschleunigung.

stratewie.

zVg

Insgesamt entstanden 19 so genannte Coronauten, also Kunstinstallationen, die durch das Vakuum des Lockdowns sausen. Sie stellen die unmittelbare Reaktion auf das Unfassbare dar, wie die Liestaler Künstlergruppe «fundus RA» schreibt. Jeder Coronaut im Kabinett sei einzigartig und werfe seine eigenen Fragen auf. Unterstrichen wird jedes Kunstwerk von einer passenden, wortspielerischen Parole.

Verantwortlich für die Kunstwerke ist Ramon Martin. Die Parolen hat er zusammen mit Gabriel Stohler Mauch entwickelt. Gabriel Stohler Mauch ist zudem für die Gestalterei zuständig. Das gesamte Kabinett inklusive ihrer Parolen sollen laut «fundus RA» offene Fragen zu den tiefgreifenden Massnahmen in dieser Corona-Zeit widerspiegeln. Laut ihnen muss Kunst immer und überall Fragen stellen und sich zeigen.

Schauen Sie sich die Coronauten in der Bildergalerie an. Stellen sie Ihnen fragen? Oder fragen gar Sie sich selbst bestimmte Dinge? Ja? Dann funktionieren die Coronauten und die Aktion der Baselbieter Künstler hat erreicht, was sie sollte.

Ihnen gefallen die Coronauten?

Dann gibt es die Möglichkeit, eine Karte oder ein Plakat bei www.fundus-ra.com zu kaufen. Eine Karte (A6) kostet 4 Franken, alle 19 Coronauten kosten 44 Franken. Als Plakat kostet eines 19 Franken, das gesamte Kabinett 199.