Covid-19
Basler Vater reicht Petition gegen die «Durchseuchung» der Schule ein

Rund 240 Personen fordern, dass das Basler Erziehungsdepartement den Schutz der Schulkinder vor Corona verbessert. Christian Walter hat als Vater eines Schulkinds die Petition initiiert.

Ali Ahmeti
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Vater Christian Walter übergibt seine Petition «Keine Durchseuchung der Kinder an Basler Schulen» im Rathaus Basel-Stadt.

Vater Christian Walter übergibt seine Petition «Keine Durchseuchung der Kinder an Basler Schulen» im Rathaus Basel-Stadt.

Ali Ahmeti

Dem Basler Vater Christian Walter ist es nicht erlaubt worden, ein CO2-Messgerät für das Klassenzimmer seines Sohnes zu kaufen. Er startete die Petition «Keine Durchseuchung der Kinder an Basler Schulen». Darin stellt er einige Forderungen an das Erziehungsdepartement. Am Dienstag überreichte Walter die Petition mit 244 Unterschriften an Karin Sartorius-Brüschweiler, die Präsidentin der grossrätlichen Petitionskommission.

Schulkinder sollen Fensterämtli übernehmen

Er fordert die Wiederaufnahme der bisherigen Schutzmassnahmen, die zu Beginn des neuen Schuljahrs aufgelöst wurden. Auch möchte er, dass verstärkt dafür gesorgt wird, dass eine ausreichende Luftzirkulation in den Schulzimmern herrscht. Er schlägt beispielsweise vor, dass täglich ein Kind für einen Fensterdienst eingeteilt wird. Zudem fordert er, dass die Maskenpflicht für alle Kinder eingeführt wird.

Weiter fordert er, dass man wöchentliche Bilanzen an die Eltern schickt über aktuelle Entwicklungen, über Anzahl positiver Tests und Quarantänefälle. Zudem soll das Erziehungsdepartement möglichst schnell ein Konzept erarbeiten, in dem es genau erklärt, wie man die Kinder schützen möchte, speziell die Kleinen, die noch keine Maske anziehen können. Zum Schluss fordert er, dass das Erziehungsdepartement bestätigt, dass die Kinder nicht dem Virus ausgesetzt werden.

Auf die Frage der bz, wie er dazu stehe, wenn auch andere Eltern ihre Ideen zu Corona in die Politik einbringen, sagt er: «Bei uns darf nicht jeder machen, was er will. Es gibt Regeln und über diese führen wir einen Diskurs und die Gegenseite kann ihre Argumente gerne bringen, genauso wie ich das auch tun werde.»

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