In einem Leserbrief hatte sie Schweizerinnen und Schweizer dazu aufgefordert, das Basler Bürgerrecht zu erwerben, um einen Ausgleich zu den vielen eingebürgerten Ausländerinnen und Ausländern zu schaffen. Nur so könne die eigene Basler Kultur bewahrt werden. «Ausländische Neubürger sind da zuweilen nicht die richtige Besetzung, weil teilweise erhebliche Mentalitätsunterschiede bestehen», begründet Strahm sinngemäss ihren öffentlichen Aufruf, der selbst die SVP vor den Kopf stiess.

Pfister dagegen sehe «keinen Grund, die Medien darin zu unterstützen, gewisse Aussagen von Andrea Strahm bewusst falsch zu interpretieren». Strahm leiste grosse Arbeit für die Basler CVP in einem schwierigen Umfeld. (dba)