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CVP-Präsident Pfister stellt sich hinter Strahm

Gerhard Pfister (Archiv).

Gerhard Pfister (Archiv).

Ohne Wenn und Aber. Gerhard Pfister, Präsident der CVP Schweiz, stellt sich voll und ganz hinter die Basler CVP-Kantonalpräsidentin Andrea Strahm. Diese hatte letzte Woche mit heiklen Aussagen für Aufregung und Ablehnung gesorgt – gerade auch in der eigenen Partei. Und das nicht zum ersten Mal.

In einem Leserbrief hatte sie Schweizerinnen und Schweizer dazu aufgefordert, das Basler Bürgerrecht zu erwerben, um einen Ausgleich zu den vielen eingebürgerten Ausländerinnen und Ausländern zu schaffen. Nur so könne die eigene Basler Kultur bewahrt werden. «Ausländische Neubürger sind da zuweilen nicht die richtige Besetzung, weil teilweise erhebliche Mentalitätsunterschiede bestehen», begründet Strahm sinngemäss ihren öffentlichen Aufruf, der selbst die SVP vor den Kopf stiess.

Pfister dagegen sehe «keinen Grund, die Medien darin zu unterstützen, gewisse Aussagen von Andrea Strahm bewusst falsch zu interpretieren». Strahm leiste grosse Arbeit für die Basler CVP in einem schwierigen Umfeld. (dba)

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