Münsterplatz
«D Ladäärne-Usschtellig» zeigt die Königinnen der Nacht

An der Ladäärne-Usschtellig leuchten die menschlichen Abgründe, und der bissige Spott zeigt sich im besten Lichte. Die Prognosen sind aber düster.

Annika Bangerter
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Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.
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Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.
Ladäärne-Usstellig auf dem Münster
Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.
Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.
Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.
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Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.
Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.
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Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.
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Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.

Das immaterielle UNESCO-Kulturerbe möchte lebendige Traditionen bewahren. Bald könnten auch die kunstvoll bemalten Basler Laternen dazu gehören.

Juri Junkov

Wer in der Nacht über Basel flöge, sähe kaum die mit Räppli gesäumten Strassen oder die wundersam gekleideten Gestalten in den Gassen. Der Blick würde wohl an einem majestätischen Glanzpunkt haften bleiben: an der Ladäärne-Usschtellig auf dem Münsterplatz. Dort buhlen rund 200 Kunstwerke um die Aufmerksamkeit der Besucher und verwandeln den Ort in eine riesige Freiluftgalerie. Ein Spaziergang durch ihre Gänge ist gleichzeitig ein Wandel durch Zeit und Raum: Die Vergangenheit trifft auf die Zukunft, lokale Zankäpfel auf globale Krisen – alles vermengt in einem leuchtenden Farbenspiel.

Düster sind hingegen die Prognosen. Dem Motto entsprechend «Mer mache dicht» herrscht bald gähnende Leere in der Innenstadt. Besonders kunstvoll umgesetzt haben dies Die Antygge. Auf ihrer Laterne stellt ein Zeppelin die Versorgung über eine Luftbrücke sicher; Flugzeuge werfen Rettungsschirme mit Notfallrationen auf den Marktplatz. Dass Regierungsrat Hans-Peter Wessels kein glückliches Händchen mit der verkehrsfreien Innenstadt gezeigt hat, verdeutlicht dabei nicht nur sein schwarz eingebundener Daumen: «Hampe , Baasel isch kei Disneyland, s’fahrt jedes Gschäft an d’Wand.»

Für das urbane Tötelen macht die Alti Garde der Breo-Clique gleich einen Kreis von Verantwortlichen aus: Das «Trio infernal» am Grabe von «Urbem Basilea» besteht neben den beiden regierungsrätlichen Totengräbern Wessels und Baschi Dürr auch aus Guy Morin. Dieser spricht als Pfarrer den letzten Segen: Statt der Bibel gilt das Wort des Richtplans. Wohin der Weg aus dem Unort führt, zeigt die Spinner-Clique: Auf ihrer Laterne verlässt das Achter-Tram den innerstädtischen Friedhof – und landet inmitten von streitenden Geizhälsen in Weil am Rhein.

Gefahr für das lebendige Basel droht aber nicht nur aus dem Innern: Der äussere Feind sitzt auch, wie könnte es anders sein, ennet der Kantonsgrenzen. Dort wütet bei den Opti-Mischte der Parasitus Baselbietus. Dieser giert unter anderem nach der Uni: «In Basel herrscht Kultur und Klasse. Die Angere tüeh cheegle, joodle, jasse.»

Mögen die Prophezeiungen für das Stadtleben noch so düster sein, gehören sie dennoch zum leichten Stoff in der närrischen Glaskugel. Die Abgründe der globalen Krisen leuchten unvergleichbar dunkler. So zeigen die Alti Stainlemer mit dem Völggerball ein mörderisches Spiel. Glück hat, wer auf der richtigen Seite der Grenzen geboren ist: «1..., 2 oder 3 falsches Boot... vorbei! Ob ihr vielleicht das Land noch seht, wisst ihr, wenn die Luft raus geht.»
Kein Wunder also, resümiert der Jedi-Meister Yoda bei den Vereinigte Kleinbasler 1884 konsterniert: «Mer hänn dert uf der Ärde unde numme Idiote gfunde. Chere mer um, maint drum s Imperium ...»

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