FCB
Dank Shaqiri und Xhaka: Der FCB erzielte 2012 einen Gewinn von 18 Millionen

Der FC Basel gewinnt nicht nur im Stadion: 18 Millionen machte er im vergangenen Jahr vorwärts. Dies ist vorab den Transfersummen von Shaqiri und Xhaka zu verdanken. Der Umsatz lag bei 86 Millionen - ebenfalls ein Rekord.

Stefan Schuppli
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Xherdan Shaqiris Transfer zum FC Bayern hat dem FC Basel einen Millionen-Segen beschert.

Xherdan Shaqiris Transfer zum FC Bayern hat dem FC Basel einen Millionen-Segen beschert.

Keystone

Erstmals in der Geschichte des FCB präsentiert der Club eine Gruppen- oder Konzernrechnung. Der Verein hat, inklusive des im vergangenen Jahr erworbenen Berchtold Catering, einen Umsatz von 86 Millionen Fanken erzielt. Unter dem Strich resultierte im Konzern ein Gewinn von 18 Millionen Franken. Das entspricht einer Umsatzrendite von traumhaften 21 Prozent. 2011 lag der Gewinn noch bei vier Millionen. Zu danken ist dieser Gewinnsprung den Transferzahlungen die der FCB von Bayern München (Xherdan Shaqiri) und Borussia Mönchengladbach (Granit Xhaka) erhielt.

27 Millionen durch Transfers

Insgesamt erzielte der FCB 27 Millionen an Transfererlösen und gab neun Millionen aus. Das Eigenkapital stieg von 14 auf 32 Millionen. «Damit haben wir eine gute Geschäftsbasis», sagte FCB-Finanzchef Stephan Werthmüller an der Jahrespressekonferenz. Der FCB geht immer noch davon aus, dass der Club ein «strukturelles Defizit» hat. Ein solches wäre Realität, wenn die Erträge aus Transfers und Champions League versiegen würden. In der AG sind die Erträge (80 Millionen) und der Gewinn (14 Millionen) etwas tiefer, weil dort das Catering noch nicht eingerechnet ist.

Seit 2009 ist der Ertrag der FCB AG stetig von 50 auf 80 Millionen gestiegen. Das Catering generierte in den acht Monaten im FCB-Besitz einen Umsatz von sechs Millionen, im laufenden Jahr dürfte er auf 10 Millionen steigen.