Asylschiff

Das Asylschiff ist erst jetzt definitiv versenkt

Am Steg beim St. Johanns-Rheinweg wird definitiv kein Asylschiff vertäut.

Am Steg beim St. Johanns-Rheinweg wird definitiv kein Asylschiff vertäut.

Auch der Plan B ist gescheitert: Wie Basler Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt mitteilt, wird die Stationierung eines Asylschiffs nicht weiterverfolgt. Das Projekt wäre zu teuer.

Vor einem Monat meldete das Wirtschafts- und Sozialdepartement (WSU), dass beim Schiff «Hispania» technische Probleme aufgetreten seien. Das ohnehin umstrittene Projekt Asylschiff am Basler St.Johanns-Rheinweg wurde sofort abgebrochen – nur eine Woche bevor das Schiff hätte vor Anker gehen sollen.

Weitere Abklärungen im Hintergrund

Jetzt wird bekannt, dass im Hintergrund auch nach der Versenkung der Hispania die Abklärungen zu einem anderen Asylschiff weiterliefen. «Nachdem das ursprünglich vorgesehene Asylschiff Hispania nicht eingesetzt werden konnte, prüfte die Sozialhilfe Basel ein alternatives Angebot eines anderen Schiffseigners, das kurzfristig an sie herangestragen worden war», schreibt das WSU. Aber: Die Stationierung eines Asylschiffs werde nicht weiterverfolgt.

Bei den Abklärungen habe sich herausgestellt, dass die Kosten pro Unterbringungsplatz mehr als doppelt so hoch gewesen wären, wie bei der ursprünglichen Variante, schreibt das WSU. «Die Stationierung eines Schiffes zur Unterbringung von Asylsuchenden wird damit nicht mehr weiterverfolgt.»

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