Kultur

Das Basler Vorstadttheater soll doch mehr Geld erhalten

Szene aus "Das Lehrerzimmer - eine Passion" im Basler Vorstadttheater.

Das Basler Vorstadttheater kann auf mehr Subventionen vom Kanton Basel-Stadt hoffen. Die vorberatenden Kommission beantragt dem Grossen Rat eine Aufstockung der Mittel um 30'000 Franken pro Jahr.

Eine Mehrheit der Bildungs- und Kulturkommission ist gemäss dem am Freitag veröffentlichten Kommissionsbericht der Meinung, dass die vom Theater beantragte Erhöhung im Lohnbereich gerechtfertigt ist. Damit könne sich das Vorstadttheater an den branchenüblichen Löhnen orientieren. Zudem müsse eine faire Finanzpolitik zwischen grossen und kleinen Kulturinstitutionen angestrebt werden.

Die Kommission stimmte dem Antrag auf Erhöhung des Staatsbeitrags um 30'000 Franken auf 270'000 Franken pro Jahr mit sieben gegen fünf Stimmen zu. Die Gegner einer Erhöhung argumentierten gemäss Bericht, dass die Lösung der Lohnfrage Aufgabe des Theaters sei.

Bauvorhaben müssen priorisiert werden

Eine Erhöhung der Subvention um weitere insgesamt 62'200 Franken lehnt die Kommission dagegen ab. Diese Mittel hatte das Theater mit Verweis auf den Eigenfinanzierungsgrad und Pensenerhöhungen beantragt.

Die Regierung wollte dem Vorstadttheater 2019 bis 2022 weiterhin 240'000 Franken pro Jahr zukommen lassen, obwohl auch sie den Erhöhungsantrag zur Lohnanpassung für schlüssig begründet hielt. Ihre ablehnende Haltung begründete die Regierung mit einer strikten Priorisierung von Vorhaben im Budgetjahr 2019.

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