Sie halten ein Schild mit der Aufschrift «Je suis Charlie» und geben sich die Hand. Am Mittwochabend besammelten sich Tausende Menschen in Mulhouse, Colmar und Strassburg, um den Opfern des Attentats in Paris zu gedenken. 

Quelle: Lalsace Multimédia

Gedenken an die Opfer von «Charlie Hebdo»

Gemeinsame Schweigeminute in ganz Elsass

Um 12:00 Uhr hielten die Menschen am Donnerstag landesweit eine Minute lang inne - auch im Elsass auf der «Place de la Réunion» in Mulhouse. Die Schweigeminute wurde unter anderem in Behörden, Unternehmen und Schulen abgehalten. Menschen versammelten sich zudem schweigend auf Plätzen und vor der Redaktion von «Charlie Hebdo» in Paris. Unterbrochen wurde die Stille nur von läutenden Kirchenglocken.

In Folge des Terroranschlags auf die Reaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo», häuften sich die Reaktionen auch im Elsass. Das «Comité interreligieux et des principaux cultes d’Alsace» meinte, «die Ausführung solch eines Aktes jeglichen Grundes ist nicht zu rechtfertigen», wie die elsässische Zeitung «L'Alsace» berichtete. 

Gegen unsere Werte

«Dieser unmenschliche Akt zielte nicht nur auf freie Menschen, sondern auch auf Frankreich und seine Werte. Die Flaggen des Departments Haut-Rhin stehen seit dem Vorfall auf Halbmast», sagte Charles Buttner, Präsident des Generalrats Haut-Rhin. 

Roland Ries, Bürgermeister von Strassbourg und Robert Herrmann, Präsident von «Eurométropole» meinten, «Jenseits der Bestürzung ist es auch ein Gefühl der Revolte, das uns animiert. Wir wünschen uns, dass die Verantwortlichen gefunden und so schnell wie möglich bestraft werden.»

Trauer auch im Elsass