Vorfasnacht
Das «Fasnachtskiechli» bringt Pfeffer in die Fasnacht

Am kommenden Dienstag feiert das «Fasnachtskiechli» von Almi und Salvi Premiere. Zum ersten Mal in der Vorfasnachtsgeschichte wird es auch Vorstellungen für Kinder ab sieben Jahren geben.

Tobias Gfeller
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Almi und Salvi im Einsatz.

Almi und Salvi im Einsatz.

Zur Verfügung gestellt

«Basel und die Fasnacht sind beim nächsten ‹Fasnachtskiechli› wieder das Grundthema», verspricht Regisseur Aernschd Born. Das Programm werde abwechslungsreiche und überraschende Blicke auf die Fasnacht bieten. «Sowohl der Schenkelklopflacher, der überraschende Lacher wie auch das feine Lachen kommen bei uns nicht zu kurz.»

Den roten Faden bilden weiterhin Almi und Salvi mit einer extrem hohen Pointendichte. Das Duo Patrick Allmandinger und Renato Salvi führt sowohl schauspielerisch, als auch musikalisch durch alle Nummern. Auch singen sie wieder ihre Schnitzelbänke. «Wir wissen, dass es bessere Trommler und Pfeifer als Almi und Salvi gibt. Aber im Fasnachtskiechli sieht man immer wieder Musiknummern, die man in dieser Form so noch nie gesehen hat», schwärmt Born. «Das Fasnachtskiechli bringt wieder Pfeffer in die Fasnacht.» Auf einen Gaststar wird in diesem Jahr verzichtet.

Eine Woche vor der Premiere sind fünfzig Prozent der gut 8300 Plätze verkauft. Dies sei der bislang erfolgreichste Vorverkauf.

Premiere für die Binggis

In diesem Jahr wartet das Fasnachtskiechli mit einer Premiere auf. An den beiden Sonntagen vom 16. und 23. Februar präsentieren Almi und Salvi zusammen mit Schauspielerin Sibylle Henning das «Fasnachtskiechli fir Binggis». Dieses ist keine abgespeckte Sonderausgabe der normalen Veranstaltung, sondern eine separate Produktion nur für Kinder ab sieben Jahren.

Dabei geht es um die neunjährige Lilly, die aufgrund von schlechten Mathe-Noten von ihrem strengen Vater Nachhilfestunden aufgebrummt bekommt. Weil er diese absichtlich auf die Fasnachtswoche legt, fällt für Lilly die diesjährige Fasnachts ins Wasser. Die jungen Zuschauer tauchen in die Lillys Welt ein, die spannend und verbotenerweise doch noch ihren Weg an die Fasnacht findet.

«Wir wollen den Kindern die Fasnacht näher bringen, ohne dabei didaktisch auf sie zu wirken», erklärt Regisseur Aernschd Born die Idee. «Stösst dies nicht auf Begeisterung, war es ein Versuch wert.»