Andrang

Das iPhone 6 ist in Basel günstiger als in Deutschland oder Frankreich

Der Andrang vor dem Appel Store in Basel.

Der Andrang vor dem Appel Store in Basel.

Seit heute ist das neue iPhone auch in den Basler Shops erhältlich. Der Andrang war gross. Vor dem Apple Store traf man vorallem Franzosen an, die hier in Basel weniger Geld für ihr neues Handy bezahlen müssen.

Sie sind bekannt dafür lange anzustehen, um ein neues Natel zu kaufen: die sogenannten Apple-Jünger. Ganz so fanatisch sind die Käufer der neusten iPhones aber nicht. «Samsung-Geräte bieten mehr Tricks. Aber zuhause habe ich einen iMac. Da ist es einfacher, wenn das Natel von der gleichen Marke ist», sagt Ahmad Kadir*. Er gibt gerne Auskunft, will sich aber nicht fotografieren lassen: „Mein Chef weiss nicht, dass ich während der Arbeitszeit hier bin.“ Kadir kommt aus Saint-Louis und ist froh um den Basler Apple-Store: Vor zwei Jahren stand er in Strasbourg drei Stunden für das iPhone 5 an. Heute Vormittag wartete er in Basel weniger als eine halbe Stunde. Und die Preise sind hier erst noch besser: Laut Herstellerangaben ist das iPhone 6 in der Schweiz ab 759 Franken zu haben, in Deutschland ab 867 Franken und in Frankreich ab 879 Franken. Diesen Preis bezahlen Schweizer für das grössere iPhone 6 plus. So waren heute vor dem Apple-Store vor allem Franzosen anzutreffen. Sie waren nicht bereit, über hundert Franken mehr Mehrwertsteuer zu bezahlen. Die meisten Kunden im Basler Apple-Store entscheiden sich für das kleinere iPhone 6. Keine schlechte Wahl, denn auf Youtube kursieren derzeit Videos, die zeigen, wie schnell sich das iPhone 6 Plus verbiegen lässt (zu finden unter „iPhone Bend“). 

*Name geändert

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