Vitrine d'Or

Das schönste Weihnachtsschaufenster stand an der Birsigstrasse

Die Sieger vom Büro Spreng (von links): Meret Hammel, Chiara Tempel, Sven Spreng, Eliane Wehrli, Katrin Olin.

Die Sieger vom Büro Spreng (von links): Meret Hammel, Chiara Tempel, Sven Spreng, Eliane Wehrli, Katrin Olin.

«Wer ist die Schönste im ganzen Land?», heisst es im bekannten Märchen «Schneewittchen». Nun ist klar, wer das schönste Schaufenster in ganz Basel zur Weihnachtszeit hatte: das Büro Spreng an der Birsigstrasse. Verpackte und gedrehte Sterne, die mit Schwarzlicht ausgeleuchtet wurden.

«Es sieht nach wenig aus, war aber harte Arbeit», meinte Sven Spreng bei der Preisverleihung der Vitrine d’Or. Mit einem poetischen Fenster gewann das Optik Atelier Käser vom Blumenrain den zweiten Platz. Aus zerknüllten Agenden aus dem 2019 wird eine schöne neue glatte Agenda 2020. «Die Idee kam im letzten Moment», meinte Optikerin Barbara Käser. Ihr Mann, Juri Weiss, ergänzte: «Sonst mache immer ich die Fenster und jetzt gewinnen wir mit ihrer Idee.»

Den dritten Platz gewann GINGI an der Schneidergasse, die eine herzige Geschichte angelehnt an das Sterntaler Märchen der Gebrüder Grimm erzählten. Die drei Jury-Mitglieder, Martha Arenas, Katrin Omlin und Rita Saladin schlenderten alle einzeln die Schaufenster ab und werteten sie nach verschiedenen Kriterien. Wie heute üblich, versuchten sie die «Story», bzw. die Geschichte, die erzählt wird, zu ergründen. «Kreativität, Originalität und was ist noch handgemacht», zählte Omlin auf.

Dazu wurde auch auf kleine Details geachtet. Schlussendlich haben die drei Damen je eine Rangliste erarbeitet und diese dann miteinander verglichen. «Wir waren uns nicht immer einig, meist fanden zwei das Fenster super und eine verwarf die Hände», erzählte Saladin mit einem Lächeln auf den Lippen. Doch die Jury, die ihre eigenen Fenster nicht mitbewertet hat, stellte nur die Hälfte der entscheidenden Stimmen. Die anderen kamen vom Publikum direkt. 2424 Personen gaben eine Karte ab und 910 beteiligten sich am Online-Voting.

Getragen wird die Vitrine d’Or-Preisverleihung von «buy-local.ch». «Wir wollen mit positiven Aktionen und nicht mit dem Zeigefinger auf uns aufmerksam machen», erläuterte Lilian Mandingorra vom Netzwerk. So, dass wieder mehr Leute in der Stadt einkaufen.

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