Gastronomie

Das Volkshaus Basel expandiert – erst die Hotelzimmer, jetzt noch eine neue Liegenschaft

Die ersten neue Hotelzimmer im Volkshaus sind bezugsbereit, ein Nachbarshaus wird jetzt zum Erweiterungsbau. Der Gastrobetrieb im Herzen des Kleinbasels setzt damit ein neues Zeichen am altehrwürdigen Ort.

Während Corona den Messe- und Kongressbetrieb in Basel vollends zum Stillstand brachte, machen Hotellerie und Gastronomie im Kleinbasel grosse Schritte vorwärts. Jetzt legt das Volkshaus die Latte noch etwas höher. Die ersten neuen Hotelzimmer sind bezugsbereit, entworfen vom renommierten Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron. Insgesamt werden zurzeit 45 Hotelzimmer eingerichtet.

Zudem expandiert das Haus: Die Betreiber haben die Liegenschaft an der Rebgasse 10 erworben. Dort sollen weitere Hotelzimmer entstehen, man habe aber Raum für Gestaltung. «Wir sind noch offen für kreative Vorschläge, die gut zum Hotel passen», sagt Adrian Hagenbach, Miteigentümer des Volkshaus Basel.

Damit setzt das Lokal neue Akzente im angesagtesten Gastro-Quartier der Stadt. Die Kunden würdigten das bereits: Als noch unklar war, ob die Art Basel im Herbst stattfinden kann, waren die neuen Zimmer bereits ausgebucht. Die Buchungen für den Zeitraum seien weiterhin vorhanden. Das Volkshaus Basel feile momentan an eigenen Kunst- und Eventformaten, um die Gäste dennoch von einem Besuch zu überzeugen.

Galerie in der Lobby und junge Gastro-Talente

Für die Betreiber ist das kein Grund zur Sorge. «Es zeigt, dass die Nachfrage gross ist – und die nächsten Veranstaltungen kommen bestimmt», sagt Hagenbach. Zwischenzeitlich bietet das Volkshaus auch ein Angebot für regionale Gäste an: Für 199 Franken gibt es ein Abendessen von der «Voiture» in der Brasserie mit anschliessender Übernachtung im Hotel. Erst am 9. September wird aber offiziell eröffnet.

Begleitet wird das Hotellerie- durch ein Kunstkonzept: Die Basler Galerie von Bartha wird in der Lobby ein so genanntes Offsite-Konzept ihrer Galerie umsetzen und vier bis fünf Mal pro Jahr grossformatige Kunstpositionen präsentieren. Für die gastronomische Seite zeichnet Cyrill Lang verantwortlich, er verliess dafür die Rhyschänzli-Gruppe. In der Küche übernimmt Jared Rubeli die Führung, ein Talent aus dem Hotel Bad Bubendorf.

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